Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsschuld.

wie es in Frankreich vor der Revolution der Fall war,vor inneren Unruhen, der Revolution, und dann auch,- daß die Klügeren und Besseren im Volke die Mehr-zahl bilden, die nicht bloß ihr Privatinteresse, sondern' vorzüglich dasjenige des Vaterlandes berücksichtigen.

Wenn daher andere Staaten England in Beziehung" auf sein Kreditsystem nachahmen wollen, so schadensie sich selbst und untergraben ihren Kredit, weil ihnennicht die Mittel zu Gebote stehen, ihren Kredit in den' Papieren eine perpetuelle Dauer zu sichern, wie die-ses in England, wenigstens aller, äußeren Umstände-.-nach, scheinbar der Fall ist; daher bleibt für andere^ - Staaten immer das Mehr der klingendenMünze, des- Metallgeldes Hauptsache, um den Kredit in den Ge-werben und Handel aufrecht zu erhalten und den Flor> der Industrie zu erheben. Das Papiergeld ist übri-gens der Regierung eine große Beihülse, und die amwenigsten kostspieligste Schuld, weil das Volk auchzum Theil dieKosten seiner Anfertigung tragt. S.auchden Art. Papiergeld, Th. 107, S. 3 u. f.—Die, ReduktionderZinsenoderRenten, von der- sschon oben, S. 16 u.S.80, die Rede gewesen, grün-det sich auf den Kredit des StaakS; denn bei demWachsthums desselben wird es ihm, dem Staate, auchleicht, Kapitalien zu geringeren Zinsen zu erhalten,wodurch er in den Stand gesetzt wird, seine Kapita-lien mit höheren Zinsen zu kündigen, oder diese aufden Zinsfuß herabzusetzen, wozu er Kapitalien erhaltenkann. Gewöhnlich geschieht das Letztere unter der

Bedingung: dieKapitalien demjenigen herauszuzahlen,

der nickt mit den gesetzlichen Zinsen zufrieden seynwill. Der Staat kann dieses immer zu einer Zeitwagen, wo sein Kredit und politisches Gewicht eineansehnliche Höhe erreicht haben, weil dadurch das Ver-trauen der Gläubiger gestärkt wird, ihre Kapitalien,wenn gleich mit geringeren Zinsen, in sicheren Hän-