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Staatsschuldpapierhandel.
fen sich dennoch, wider Erwarten, die Spekulativ-. nen, und die Routiniers im Verkaufen und Verschließender Fonds finden hier ein großes Feld ihrer Wirksam«keit, um für diejenigen Staaten zu wirken, derenAgenten sie sind; denn sie wissen diese oder jene Fondsso vortheilhaft nach dem Course zu verschließen, undstellen dem Käufer ein so glückliches PrognoSlicon beimAblaufe des Schlußscheins, daß er die politischen Kri-sen unsicherer StaatSverhältnisse unberücksichligetläßt, und Einkäufe in Papieren macht, deren CourSnicht vierundzwanzig Stunden sicher ist, wie wir die-ses hauptsächlich in dem verwichenen und diesem Jahr-zehen des jetzigen Jahrhunderts oft gesehen haben.—Die Periode des eigentlichen allgemeinen Staats-schuldpapierhandels hat zu Anfange dieses Jahrhun-derts, hauptsächlich aber nach dem Befreiungskriegeangefangen, wo die meisten Staaten Europas genö-rhiget waren Anleihen im eigenen und in fremdenLändern zu machen. Aber auch schon in Englandtrieb man in der letzten Hälfte des verwichenen Jahr-hunderts einen bedeutenden Handel mit den verschie-denen Stocks, nämlich mit den Bankftockö und den3 Prozent Annuitäten, jedoch wac dieser Handel im-mer noch nicht allgemein verbreitet, sondern hauptsäch-lich nur auf die oben angeführten Klassen von Staats-bürgern beschränkt, die aus den verschiedenen ScaatenEuropas, als Frankreich, Rußland, Oesterreich,Preußen rc. rc. daran Theil nahmen. Daö Verhält-niß des Preises derjenigen Stocks die höhere, und desPreises derjenigen, die geringere Zinsen tragen, ist ingewöhnlichen ruhigen Zeiten ziemlich gleich; nur Kriege,auch andere für den Staat nachcheilige Ereignisse wir-ken auf den Cours der Stocks. Dieses war nunhauptsächlich in dem Amerikanischen Befreiungskriegein den 1770r Jahren der Falk. So standen z. B.die Bankstocks die jährlich 5^ Prozent Dividende