Band 
Hundert fünf und sechzigster Theil welcher die Artikel Staatsschuld bis Staatsverwaltung enthält.
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Staatsverbrechen. 423

Sie wurden zu dieser Zeit von den Völker» gewünscht,erwartet und verlangt, weil die Könige nur darin er-schienen, um mit dieser Bersammlung üder wichtigeAngelegenheiten ihres Reichs sich zu berathschlagen; sey cönun, um den Feinden der Krone den Krieg zu erklären,oder zur gelegenen Zeit einen Frieden zur Erleichterungihrer Völker zu schließen. AVer jetzt erscheinen EureMajestät mit Aufsehen, Geräusch und Schrecken.Ehemals war es erlaubt in diesem Parlamente denKönigen zu widersprechen, und mir vieler Freiheit zusagen: Sice! das ist ungerecht; aber jetzt durcheine Zerrüttung in der Moral, und eine Täuschung inder Politik, bringt man uns schon völlig entworfeneEdikte, im Bewußtseyn, daß die Eintragung erfolgenwerde. Vormals widerstand dieser Gerichtshof demKönige Franz dem Ersten in seinem dreißigjähri-gen Alter bei einigen Auflagen, womit er sein Volkbeschweren wollte, und jetzt wagt man es nicht EurerMajestät, selbst während Ihrer Minderjährigkeit, et-was abzuschlagen. Man sagt uns, daß es nicht leichtley, mit den Feinden Frieden zu schließen, und daß esleichter wäre, sie durch die Waffen zu zwingen, alsdurch Vernunftgründe; daß es dem Staate vortneil-hafrer sey, die Siege und Eroberungen des Königs,

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