Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 21

wollte rc." — Dieser Eifer des Volks wurde aberauch von dem Ministerium gehörig genutzt; denn dieMinister wurden dadurch in den Stand gesetzt, ohneMühe das Geld aufzubringen, welches sowohl zurFortsetzung des eigenen Krieges mit Frankreich, alsdes Deutschen erforderlich war; ja eö wurdenRüstun-gen, außer in Europa, auch in Asien, Amerika und inallen den Theilen derWelt unternommen, wo dieEng-länder Gelegenheit fanden, dem Feinde zu schaden; soweit verbreitete sich dieser Enthusiasmus, den der sie-benjährige Krieg angefacht hatte. Man gewahrt hier-aus, wie sehr der Premier-Minister in der Staatsver-waltung konstitutioneller Monarchien auf die Volks-stimmung zu achten hat, und wie er das Volk zuseinen Gunsten zu stimmen suchen muß, wenn er imParlamente diese oder jene Summe zu den Staats-ausgaben erhöhet zu sehen wünscht, oder neue Gelderfür Gegenstände angewiesen verlangt, welche in demjährlichen Budget nicht verzeichnet stehen, z.B. Sub-sidien, oder wenn er einen Gegenstand zumBesten deöStaacs durchbringen will, besonders Neuerungen indiesem oder jenem Staatözweige rc.; denn wenn gleichdie Vorschläge zu Verordnungen, zu Geldforderun-gen rc. in dem StaatSrakhe geschehen, und dann demParlamente von den Ministern zur Genehmigung vor-gelegt werden, und hier nicht selten durch die gewonne-nen Stimmen solche erhalten, so muß doch immer dieStimmung des Volks dabei berücksichtiget werden,weil diese auch auf die Mitglieder des Unterhauseswirkt, und besonders bei Erhebung von neuen Steuern.

So z.B. hatte die oben erwähnte Stimmung desVolkes einen solchen Einfluß auf die Subsidien-An-gelegenheiten des Deutschen Krieges im Parlamente,daß, obgleich hier mehrere Stimmen gegen die Erkhei-lung von bedeutenden Subsidien waren, nur diese lie-der auf den Seekrieg und Amerika verwendet wissen