Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 6Z

wegung der Griechen, um sich von der Pforte loszu-reißen, die Unruhen in Deutschland, die Bewegungenin Petersburg, die Julius-Revolution in Paris unddie Unruhen in Lyon, die Revolutionen in den Nieder-landen und in Polen rc. Dieses Alles machte die Ver-waltung um so schwieriger, nicht allein wegen der äu-ßeren Verhältnisse aufEngland, indem dieses hierdurchseinen Einfluß auf mehrere Staaten in Hinsicht seinesHandels rc. zu verlieren fürchtete, wie dieses auch schonin Portugal im Jahre 1820 der Fall war, wo diePortugiesen gegen die Britten aufstanden, und demausBrasilien zurückgekehrten Marschall Beresford,der die Verwaltung in Portugal geleitet hatte, nicht zulanden verstattet wurde, welcher sich daher nach Eng-land einschiffen mußte, sondern wegen der innern, in-dem sich der Geist der Reformen, der so lange vonder Toryparthei bekämpft worden war, von Neuemund weit kühner erhob. Ueberall bildeten sich imStaate Vereine unter dem Namen Union, worunterder Verein zu Birmingham der größte und einfluß-reichste wurde; auch wurden Volksversammlungen ge-halten, zu denen sich oft 20 bis 50 tausend und dar-über Menschen einfanden. Die Emancipation derKatholiken war das erste Werk; dann folgte die Billzu einer Parlaments-Reform, die Lord John Rüs-sel, unter dem Greyschen Ministerium, nachdemdas Wellingtonsche abgetreten war, am IstenMärz 1831 ins Unterhaus brachte, die aber erst durchdas Oberhaus nach vielen Chikanen am 4ten Juny1832 ging. Diese Reform bezog sich zuerst besondersauf das Wahlgesetz wegen der Parlamentsmitglieder;die übrigen Reformen stehn aber noch zu erwarten;auch wurden unter dem neuen Ministerium mehrereSinecuren abgeschafft und Ersparungen in denStaatsausgaben vorgenommen. — Großartig ist dieStaatöverwaltungGroßbritannienS in allen ihren Zwei-<0ec. tech. Lnc. Th. OUXVI. E