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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatsverwaltung. 32L

sie auf ihren Thron und lasse jeden denke», was erwill. Wo die Rechte der Vornehmen hart und dn'ik-kend sind, und darüber laute Aeußerungen und Be»schwcrden entstehen, da stimme man sie herab undrrage die Lasten gemeinschaftlich mit den andernStaatsgliedern; wo das Gesetz ein Tyrann ist, da an,dere man es allmäblig ab; wo die Konstitution nochdas Gepräge der alten Zeit tragt, da suche man sie,so yiel es angeht, nach der laufenden Zeit zu dil»den; wo die Formen des Geschäftsganges in der Der»waltung noch seltsam und trocken sind, da ändere mansie ab, und so bilde man langsam fort, wie der Geistder Vernünftigen sich bildet, und die Macht wird derRegierung und die Geltung in den Händen der Vor»nehmen und des gebildeten Theils des Volks bleiben,und ihm nicht von dem ungebildeten entrissen werden.Im Bayerschen Erbfolgekriege nahm man es hier undda noch sehr übel, daß diese Grundsätze, die doch dieeinzigen sind, allen constituirten Autoritäten unerschüt»terliche Festigkeit zu geben, in den Preußischen Staats»schritten angenommen und vertheidiget wurden, unddoch waren sie gut und erhielten die Staaten, die sieannahmen, vor dem Revolntionsfiebrr, welches spater»hin ausbrach. Eine jede Gleichheit und GleichheirS»macherey ist Tollheit, dieses hat die Revolution mitihren Folgen gezeigt; aber eben so unvernünftig würdees seyn, nicht dasjenige anzuerkennen, was im Zeit-geiste liegt, ohne die Stände und Rangsverhaltnissezu zerstören. Die Hanptnnterschiede der Stände sindaber Arme und Reiche, Vernünftige und Unvernünf»tigc. Gebildete und Ungebildete. Diese Letztem sinddie wahren Siände der Menschheit, und werden esbleiben, so lange die Welt steht. Wenn man nun all»mählig in der Verwaltung dahin wirkt, die Zwecke

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halten, so wird auch die Dauer der Staaten uner»schükterlich seyn, und dieses erreicht man auch dadurch,daß man die Menge der Gebildeten vergrößert, damitauch die Zahl auf der Seite der Vernünftigen bleibe;man enge aber die Kraft nicht ein, daß sie endlichsich mit Gewalt Luft machen muß; denn was in derMenschheit liegt, sie treibt, formt und ausbildet, läßt