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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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366 Staatsverwaltung.

lichkeit nur eine negative findet, und daher gewahrendie Tabellen wohl einen genauen Ueberblick von demwas wirklich vorhanden ist, und was geleistet und ge«macht werden könnte, aber nicht, daß es auch wirklichgeleistet und gemacht wird. DiesemTabellenwesen ver>danken nun auch die Conduitenlisten der Staatödie-ner in mehreren Staaten ihr Daseyn, die eine tabella-rische Beschreibung der Dienstführung, deö Betra-gens rc. eines Beamten liefern. Die Erfindung istan und für sich nicht neu und rührt wahrscheinlich vonder Klosterzucht her, kam von da auf die Schulenund zu dem Miluair, und von diesem, durch das inder zweiten Hälfte des verwichenen Jahrhunderts sicherhebende Tabellenwesen, welches auch jetzt wiederin mehreren Staaten im besonderen Ansehen steht, aufden Civildienst. Eine solche Conduitenliste im Civil-dienste hat folgende Überschriften der Fächer, welcheausgefüllt werben sollen, oder die zur Ausfüllung die-nen: Die erste Reihe enthalt Vor- und Zunamen derPersonen; die 2te Bedienung und Charakter; die 3tcLebensalter; die 4te Dienstjahre; die 5te Rang undJahre der Bekleidung der letzten Charge; die 6te obverheirakhet oder nicht; die 7te Zahl der Kinder; die8te ob eigene Mittel ober nicht; die 9te Diensteifer,vorzüglich, mittelmäßig, geringe; die lOte Studien,Sprachen, überhaupt wissenschaftliche Bildung; diellce besondere Fähigkeiten in gewissen Fächern, Hand-schrift; die 12te Lebenswandel; die I3te Betragen ge-gen die Vorgesetzten; die 14le Gemüihscharakter undBetragengegen seine Kollegen; die 15te ökonomischeAufführung. Diese Fächer sollen nun von den Prä-sidenten und Vorgesetzten der Kollegien zu bestimmtenZeiten mit ihrem dktheile ausgefüllt, und an den Für-sten unmittelbar eingeschickt werden, um ihn, so viel alsmöglich, mit dem Wandel und der Geschäftsführungderjenigen bekannt zu machen, welchen er die Aus-