Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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StaatswLrthschaft. 429

folgende Gattungen: Bleygewinnung auf Erz mitBleyoxid, Bleygewinnung aus Schwefelerzen, undBleygewinnung aus silberhaltigen Bleyerzen. S.Bley, Th. 5, S. 681 u. f. — Bei der Gewinnungdes Quecksilbers aus Zinnobererzen muß auchauf die leichte Herbeischaffung des genannten Erzes,des Brennmaterials und des Kalks gesehen werden.Man findet das Quecksilber zwar auch gediegen, aberweit häufiger erhält man es aus den Zinnobererzen.In diesen kommt es mit Schwefel vermengt vor. Eskommt daher bei der Gewinnung des Quecksilbers vor.züglich darauf an, das Quecksilber zu verflüchtigen,um es als Destillat zu erhalten. Das Zinnobererzwird demnach in eigenen Brennöfen mitKalk beschicktund der Wirkung des Feuers ausgesetzt. Die Queck»silberdampfe sammeln sich in der Rauchkammer undfallen daselbst in Tropfen in eine Cisterne kaltenWassers. Das Residium ist Schwefelkalk. S.den Artikel Quecksilber, Th. 119, S. 38l.—Die Goldgewinnung geschieht theils durch dieGoldwäsche, theils aus goldhaltigen Erzen durch^ dieSchmelzung, das Saigern und Abtreiben, oder durchAmalgamakion; s. unter Gold, Th. 19, S.291». f.— Die Silbergrwinnung kann auch nur da mitVortheil Statt finden, wo das Silbererz leicht herbei-geschafft werden kann, so auch das Brennmaterial, undnach Erforderniß der Umstände: Bley oder Quecksilber,und Kochsalz. Die Silbergewinnung theilt sich vor«züglich in folgende Gattungen: Silbergewinnung ausreinen Silbererzen, Silbergewinnung aus kupferhalti-gen Silbererzen, Silbergewinnuug aus bleyhaltigenSilbererzen; s. auch unter Silber undSilbererz,Th. 154, S. 114 u.f., und 227 u.f. — Gewinnungdes Zinks. Man erhält dasselbe nicht so sehr als re-gulinisches Metall, als vielmehr in Legierung mitdem Kupfer verwendet. Man erzeugt aber jetzt auch