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Staatswirthschast.
zur Erzeugung des Krystallglases, des gefärbten Gla-ses und der falschen Edelsteine hinlängliche Verbin-dungen mit chemischen Fabriken hat. Die Theorie derVerglasung gründet sich zwar auf mancherlei Metall-oxide, und mit Flußmitteln behandelte Erdarten, jaselbst auf bloße Gemische von Ecdarten; allein dietechnische Bereitung des Glases im Großen gründetsich auf die Verifikation von Quarz und einem feuer-festen Alkali. Der GlaSfcitte werden dann mancherleiBestandtheile zugesetzt, theils um die aus der Unrein-heit des Quarzes und Alkali entstehenden Fehler zuverbessern, theils um dem Glase nebst der Reinheit undDurchsichtigkeit gewisse Eigenschaften zu ertheilen.Die Glaöwaaren werden erzeugt, indem die Fritte infeuerfesten Tiegeln (Hafen) in einem Kupulofen ge-schmolzen, durch Blasen aus freier Hand oder im Mo-del, oder auch durch Gießen und Pressen geformt undgekühlt wird. S. den Art. Glas, Th. 18, S. 580>,. f. Hier ist nun noch Folgendes hinzuzusetzen, wel-cheö sich auf die rationelle Betreibung dieser auf tiefechemische und physikalische Einsichten gegründetenKunstbezieht, wenn sie nicht handwerksmäßig, bloß nach her-kömmlichen Gewohnheiten betrieben werben soll. 1) DieHerbeischaffung und Bereitung der feuerfesten Thon-masse, vorzüglich für die Schmelztiegel und die Kupeldes GlasofenS, da weder von der Tiegelmasse, nochdurch das Thränen der Kupel fremdartige Bestandtheilein die Glasmasse treten dürfen. Wegen der Eigen-schaft des Thons, beim Austrocknen und Erhitzen zuschwinde« und zu reißen, muß zwar besagter Thon-Masse Cement zugesetzt werden; allein dieses ist nurals ein nothwendiges Uebel anzusehen, da hierdurchsowohl an denTiegeln, als anderKupel den verglasen-den Substanzen freierer Eintritt verschafft wird. DasSchwinden und Reißen soll daher weit mehr durchallmähliges Anwärmen, als durch Cement vermieden