Staatswirthschast.
Roheisens geschieht in verschiedenen Gegenden auchauf verschiedene Arten. Die verschiedenen Frischma-nipulakionen sind folgende: die An laufsch miede,die Wallonsch miede, die Sulu schmiede, dieButtschmiede, dieKochsch miede, u.dieBruch-schmiede; s. den Art. Roheisen, Th. 126. DieHauptfehler des Schmiedeeisens, welche aber mehrvon der Qualität des Roheisens, als aus einer fehler-haften Fcischmanipulation herrühren, sind: der Kalt-bruch, welcher von einem Antheile von Phosphorherrührt; der Rothbruch, welcher von einem An-theile Schwefel kommt, die Sprödigkeit des EisenS,welche gewöhnlich in einem Zusähe von Kupfer ihrenGrund hat. Ein wichtiger Gegenstand bei den Fnschrhütken ist die Theorie der Hammerwerke. Die Hammertheilen sich vorzüglich in Aufwurfhämmer u. Schwanz«hämmer, deren dynamische Berechnungen vorzüglichauf der Theorie des Stoßes beruhen. So ist eö beiHammerwerken sehr nöthig, daß die Schläge schnellaufeinander folgen, theils da sie nur so lange wirksamsind, als das Eisen noch weich ist, theils auch weil einlangsames Schmieden allemal mit einem beträchtlichenAbgänge verbunden ist, indem die Oberfläche des glü,henden Eisens sich mit demOxigen aus der atmosphä-rischen Lust verbindet, wodurch derHammerschlag ent-steht. Diese Schnelligkeit der Hammerschläge wirderreicht durch ein tieferes Einfallen deöAufschlagewas-serö, oder bester durch Vorgelege; fernerauch durch denüber dem Hammer angebrachten Prellbalken, welcheVerrichtung aber mit dem Ruin des HammergerüsteSund wegen der unvollkommenen Elasticität des Prell-balkens mit einem Verluste au ökonomischem Effekteverbunden ist. Weit besser wird dieser Zweck durchdie in England üblichen Kratschhämmer erreicht, wo-bei, ohne die Flughöhe zu vermindern, die Kürze desSchlags dadurch erreicht wird, daß der Schwerpunkt