Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 4S7

des HammerhelmS, der ein einziger Klumpen Eisen ist,sehr nahe an der Hammerhülse zu stehen kommt, undLas Gewicht des Hammerkopfeö gegen jenes desHam-merhelms unbedeutend ist. — Bei der ErzeugungLeS Schmar; blechS ist die leichte Beischaffung desSchmiedeeisens, welches weder kaltbcüchig, noch sprödeseyn darf, des Brennmaterials, und die freie Disposi-tion von Bewegungskräften nöthig. Die Blecherzeu-gung geschieht entweder unter dem Hammer oder durchWalzwerke. Die letztere Methode gestattet weit qrö.ßere und ebenere Tafeln zu erzeugen, als erstere. DasGießen und Abdrehen der hierzu erforderlichen Walzenist aber noch sehr schwierig, um dergleichen Walzwerkeallgemein einzuführen; auch ist die Manipulation da-bei nicht leicht zu erlernen und man läuft Gefahr,Lurch den sich während des Walzens erzeugenden undin das Dünneisen eindrückenden Glühspan (Eisen.'oxid), ein Blech zu erhalten, dessen Oberfläche wie mitMasern besäet ist, wodurch dann die Verzinnung sehrbeschwerlich wird.— DieWeißblechfabrikationerfordert eine leichte Herbeischaffung von Schwarz-blech, Brennmaterial?, Zinn, Unschlitt, Korn- oderHolzsäure. Schwarzblech in Weißblech verwandelnheißt, die Oberfläche des Schwarzblechs mit Zinn be-legen, welche Belegung nur im regulinischen Zustandebeider vorgeht. Das Schwarzblech, wenn man esaus den Blechhütten erhalt, ist an seiner Oberflächegrößtentheils oxibirt. Man setzt es daher unter einemhöheren Temperaturgrade der Einwirkung einer Säure,gewöhnlich der Korn - oder Holzsäure, aus, damit daöEisenoxid aufgelöst werde, welche Operation bieBlech-beitze genannt wird. Wird hierauf das Blech durchScheuern von dem aufgelösten Oxide befreit, so er-scheint die regulinische Oberfläche des Bleyes. Dieseswird nun in geschmolzenes Zinn getaucht, wodurch essich an seiner Oberfläche mit dem Zinne verbindet.