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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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440 Staatswirthschaft.

Weinstein. S. auch den Artikel Salpetersäure,Th. 131, S. 1 u. f. — Seifensiederey. Hierzugehört Talg oder Unschlitt, Holzasche, Kochsalz undBrennmaterial. Die Erzeugung geschieht, indemman Holzasche in heißem Wasser auslaugt, und diehierdurch erhaltene milde Kalilauge durch Zusatz vonKalkwasser in Aetzlauge verwandelt. Diese kausti-sche Lauge wird von dem niedergeschlagenen Kalk abge-gössen, und mit geschmolzenem Talge umgerührt, wo-durch sich Schmierseife bildet; man setzt nun Koch-salz zu, wodurch wegen der doppelten WahlanziehungDigestivsalz und harte Seife entsteht, welche Letztereausgeschöpft, geformt und geschnitten wird. S. denArt. Seife und Seifsiederey, Th. 152, S. 574u. f. Andere Seifen sind die chemisch zubereiteten,welche aus der Verbindung eines Oels ober Fettesmit irgend einem Laugensalze oder oxidirtem Metall-oxide entstehen. — 5)Nebenfabrikationen beimHüttenwesen, Bergbaue undanvernFabrika-tionen. Erzeugung des weißen Arseniks. Manerhält ihn bei«n Rösten mehrerer arsenikalischer Erze, in-demdasHüktenmehl imGistfang als Sublimat aufge-fangen wird, welches man dann rafsinirt, und als wei-ßen Arsenik in den Handel bringt. Nach neuern che-mischen Analysen ist der weiße Arsenik arsenichteSäure. S. auch Arsenik, Th. 2, S. 456. —Bereitung des Kienrußes. Dieses ist eineNebenfabrikation der Theerschwelerey, indem der Kien-ruß das aus dem langsamen Verbrennen des After-pechS erhaltene Sublimat ist. S. den Art. Ruß,Th. 128, S. 723 u. f. — Pechbereitung. Die-ses ist auch eine Nebenfabrikation des Theerschwelens,indem man das Pech durch Einkochring von Theergewinnt. Man kann es aber auch im Walde schar-ren, wo man es dann durch Abschäumen reiniget. —Rumerzeugung ist eine Nebenfabrikation bei der