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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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300 Staatswirthschaft.

den Farben nichr schadet; nur wegen seiner gelblichenFarbe trägt man Bedenken es anzuwenden; allein die-ses könnte durchs Bleichen des Oels gehoben wer,den. Da der Mohn sehr stark in Thüringen gebaut,und daselbst das Mohnöl geschlagen wird, so ist Er-furt der Stapelplatz dieses Oels, von wo aus man eöbet Centnern einhandelt. Auch dasNußöl giebt da,wo viele Rüste wachsen, einen guten Handelszweig ab.DaS Oel, was aus den Wal! nüssen gepreßt wird,kann sowohl zu Speisen als auch von Malern zumAnreiben der Farben zur Oelmalerey gebraucht wer-den, wie das Mohnöl. Bei uns in Deutschland wirdan der Bergstraße, wo viele Nußbäume wachsen, vielNußöl gemacht und in alle Gegenden verfahren.Man handelt es bei Ohm von ungefähr drei Centnern.Die übrigen Oele, worunter auch die ätherischen,geben zwar auch Handelszweige ab; allein ihr Vertriebsteht mit den oben angeführten Oele« in keinem Ver-hältnisse, daher müssen sie hier Übergängen werden.Man sehe über die verschiedenen Oele und die Saa-men oderFrüchte, woraus sie gepreßt, geschlagen, odersonst gewonnen werden können, den Art. Oehl, Th.104, S. 403 u. f., und das Register über alle Okl-arten, daselbst, S.631, nach. Auch sind in diesemArtikel die Oele, welche besonders als eigene Artikel inderEncyklopädieabgehandeltwürden, bis zudem Buch-staben O nachgewiesen.—Einen besonderen nicht un-wichtigen Handelszweig giebt auch daS Fischöl, dersogenannte Thran, weiße Thran, welcher vondem Fette oder Specke der Wallfische, Seehunde,Finnfische, Wallrosse, Heringe rc. rc. gewonnen wird,und zur Ledergärberey, zur Bereitung der schwarzenSeife und auch zum Brennen gebraucht wird. Inder letzten Eigenschaft hat er seinen Einfluß die Lam-pen in Deutschland zu speisen verloren, er hat hierdem gereinigten Rüb« und Hanföle Platz machen müs-