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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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502 Staatswirthschaft.

beim Anstreichen. Die Lackirer und Flrnißbereiter ge.brauchen ihn zum Auflösen mehrerer Harze, um sie inFirniß mit Hülfe dieses Oels zu verwandlen; dann ge-brauchen es die Maler zum Reinigen der Pinsel zurOelmalerei, das heißt, wenn damit gemalt worden,werden sie in Terpentinöl gereiniget. Auch der Vene-tianische dicke, aber dabei klare Terpentin, wird zurBereitung mehrerer Firnisse und in den Apothe-ken rc. gebraucht. Die am meisten in dem Handel vor-kommenden Sorten sind: der Cyprische, Vene-tianische, Französische und Nord-Ameri-kanische Terpentin. Der Erste, der aus derTer-penlintanne gewonnen wird, und von dem es zweiSorten giebt, reinen und unreinen, kommt in irdenenGefäßen zum Handel, die ungefähr 20 Pfd. halten,und von denen vier solcher Gefäße in eine Kiste ge-packt und so verfahren werden. Das Meiste von die-sem Artikel geht nach Venedig, Marseille und Eng-land. Der Venetianische Terpentin, welchen man ausdem Lerchenbaume erhält, kommt über Tyrol in Geiß-und Bockshäuten in den Handel; er ist, wie schon be-merkt worden, weißlich und klar. Auch andere Ge-genden Italiens, die Ionischen Inseln, Tyrol und derSchwarzwald liefern dieses Produkt. Der Fran-f zösische, sowohl dicke, als klare Terpentin, gleich demPeruanischen Balsame, und das Terpentinöl kommenüber Bordeaux und Bayonne in den Handel. DerFranzösische dicke Terpentin muß weißlich von Farbeund dick, wie Honig seyn, und das Terpentinöl sehrklar, wie Wasser, und von strengem Gerüche. Mangewinnt auch Terpentin vom Lerchenbaume im Oester-reichischen Schlesien bei Jägerndorf; dann auch inThüringen u. auf dem Schwarzwalde aus Tannen, Kie-fern und Fichten; im Elsaß auf dem Pilatusberge, woes über Skraßburg zum Handel kommt und daherStraßburger Terpentin genannt wird rc. Die Terpen-