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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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328 Staatswirthschaft.

gebraucht. Von Galanteriewaaren werden darausOhrgehänge, Corallen und andere Halszierathen, Klei-der- und Hemdeknöpse, Stockknöpfe, Dosen, Psei-fenspitzen, Schachfiguren, Toiletten und andere Ge-genstände in ausgelegter, gedrechselter und gegossenerArbeit gemacht. Zu Königsberg, Danzig und Stolpein Pommern giebt es die meisten Bernsteiudreher undKunstarbeiter in diesem Fache. S. auch den Art.Bernstein, Th. 4,S.24Z. — Farbenartikel,theils natürliche, theils chemische, liefern England,Italien,Frankreich, Oesterreich, Preußen, Sachsen undfast ganz Deutschland in den Handel. An natürlichenFarben, Farbenerden, kommen vor: verschiedene Ocherfauch braunrolhe durchs Brennen), grüne Erden (be-sonders die Veronesische), Umbra, 'I'erru cle 8ienu(auch gebrannt), Köllnische und Kassler-Erde rc. DieOcherarten kommen in großen Gebinden von 5 bis 6Eentnern und darüber in den Handel. Die Cyprischegrüne Erde wird in Körbe von Palmenblättern gepackt,wo dann drei einen Venekianischen Centner wiegen.Die Veronische kommt in Fässern in den Handel, soauch die übrigen angeführten Farbenerden. Vonden chemischen Farben find die vorzüglichsten welchein den Handel kommen, schon oben, S. 450 undS. 462, angeführt worden. Ihre Anzahl ist zu groß,als sie hier alle dem Namen nach anzuführen, daherwird die Hinweisung auf die schon genannten vor-züglichsten genügen; auch findet man eine jede Farbeunter ihrem Namen in der Encyklopädie abgehandelt.—Eisenblech oder Dünneisen, welches vorzüglichals Sturzblech, wohin das Salzpfannenblech gehört,und als Weißblech in den Handel gebracht wird, kommtaus Steyermark, Krain, Sachsen, Böhmen, Koburg,Bayern rc. Es geht aus dem Sächsischen Erzgebirgenach Holland, Frankreich, Spanien, Portugal, Ita-lien, Ost- und Westindien rc. Die vorzüglichsten