Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staaswirthschafk. -29

Wleche sind die Engländischen gewalzte», die bis zuH H Zoll verfertiget werden. Die Sächsischen Blechezlieht man von Leipzig rc. Die Wiener Bleche gehe»vorzüglich nach Ungarn, Italien und der Schweiz rc.— Das Glas liefert in bester Güte die ProvinzBrandenburg, besonders zu Zechlin^ dann Thüringen,Sachsen, Hannover, besonders zu Osterwalde, Bayern,Mähren, Böhmen, Frankreich, England rc. FürKrystallglas bestehen vorzüglich in England die Glas-fabriken zu Newcastle, Bristol, Liverpool, Midlesex,Surri, Skraffordschire rc.; hierauf möchte das Kry.stallglaS in der Zechliner Fabrik, im RegierungsbezirkePokSdam in Preußen, dann die Glasfabriken, in Böh-men rc. folgen. Eine vorzügliche Erwähnung verdienthier noch die Fabrik der optischen Gläser vonUzschn e k«der in Bayern, die noch den Engländischen vorgezo-gen werden sollen; dann die Fabriken zu Mont-Cenis, SevcS rc. Die optischen Gläser werden inder Uzschneiderschen Fabrik ausfolgender Weiseerzeugt: Man hat dazu einen eigenen Ofen mit ei-nem einzigen Tiegel oder Hafen. Nach vollendeterSchmelzzeit werden alle Oeffnungen des Ofens ver-sperrt, das Feuer hierdurch erstickt, und so das Ab-kühlen der Glasmasse mehrere Wochen hindurch fort-gesetzt; dann wird der Tiegel auögehoben und zer-schlagen, wo dann der erhaltene, gestockte und ausge-kühlte Glascylinder in dünne Scheiben gesägt wird.Das reinste Glas wird aus der Mitte erhalten. S.auch den Art. Glas, Th. 18, S. 585 u. f. —Die Spiegel, welche sich in große (Trumeaux), mitt-lere und kleine Spiegel theilen, werden vorzüglich fa-brizirt zu St. Gobin, von 9 Fuß Höhe und 5 FußBreite, welche in Paris geschliffen und belegt wer-den; in Jsle de France, in Rußland; in Deutschland:zu Neuhauö unweit Wien bis 100 Zoll und 46 Zoll,bei Neustadt an der Dosse in der Provinz Branden-<Vec. tech. «yc. Th. OI^XVI. x l