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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthfchaft. 837

waren. Man muß auf diese Waare beim Einkaufengenau Acht geben, damit sie nicht mit wilder oderSylvester-Cochenille vermischt ist, die etwa den viertenTheil so viel, als die ächte oder Mestecha werch ist;auch läßt man diese Waare wohl an feuchten Ortenliegen, damit sie anzieht, oder verfälscht sie mit nach.gemachter Cochenille, die aus mit Cochenillenbrühegefärbten Mehlkörnern besteht, welche mitunter so käu.schenk» gemacht wird, daß nur ein sehr geübtes Augesie unter der wahren Cochenille entdeckt, weil man der.selben selbst die kleinen Runzeln oder Falten, die durchdas Trocknen entstehen, beim Dörren äufEisenplaktenzu geben gewußt hat; nur bei dem Zerstückeln jedeseinzelnen MehlkornS mit dem Nagel des Fingers ent-deckt man den Betrug. Man hat diese Waare durchdie sogenannte Polnische Cochenille (Johannis-blut, Polnische Schildlauch Polnischer Kermeö; s. Th.30, S. 600) zu ersetzen gesucht; allein der Erfolgscheint nicht günstig gewesen zu seyn, wenigstens istdiese Letztere nicht in Aufnahme gekommen. Auch wah-rend der Continentalsperre unter Napoleon, woman in Frankreich Alles aufbot, um die Kolonialwaa-ren durch Surrogate zu ersetzen, und so auch dieCochenille, wollte ein gewisser Herr Drappier inLilie die Entdeckung gemacht haben, daß eine ActBlattlaus, welche sich auf dem Mutterkraute (fairst-vm-ia) aufhält, eine sehr schöne Purpurfarbe giebt.Er hatte dieses Insekt zwei Jahre lang auf dem er«wähnten Kraute beobachtet, dann es selbst gepflegt undvermehrt, welches sehr leicht geschehen soll; allein vondem weiteren Erfolge, ob es wirklich die Cochenille zuersetzen im Stande sey, ist nichts bekannt geworben.Mit Farbehölzern zum Färben und Auslegen wirdgleichfalls starker Handel getrieben. Die Ersteren, wiedas Brasilien- und Fernambukholz, das Campeche-oder Blauholz, das Gelb- oder Fustikholz, die Quer-