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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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848 Staatswirthschaft.

Fayence in Provenze, Passy, St. Cloud,Rouen,Havre, RembecvillierS, Moustiers rc.; in HollandDelft rc. — Das Steingut, wovon man Gefäßein schwarzer, brauner, gelber rc. Farbe hat, liefertganz vorzüglich England aus Worcester, Derby,Newcastle rc.; Frankreich aus Rouen, St. Omer rc.;Deutschland aus Berlin, Waldenburg im Erzgebirge,Burgdorf im Lüneburgischen, Creussen im Culmbach-scheu rc. rc. Das Engländische gelbe Steingut, wel-ches auch mit Farben bemalt, auch vergoldet und ver-silbert ist, ging vor dem Befreiungskriege undderCon-tinentalsperre in großer Menge nach allen GegendenEuropas, hauptsächlich aber nach den Seestädten;auch von dem braunen Steingute gingen ganze Schiffs-ladungen nach Hamburg, Bremen, Lübeck und denHäfen an der Ostsee, und von da nach dem Nordenvon Europa; auch Frankreich schickte eine großeMenge dieses Fabrikats dahin, und nach Nord-Ame-rika und Westinbien; allein dieses hat sich in neuesterZeit sehr geändert, indem nicht nur die Deutschen Fa-briken dieser Art stark concurriren, sondern auch derwohlfeile Preis des Halbporzellanö und des Porzel-lans selbst dem Steingute nachkheilig geworden ist,indem man jenes wegen seiner Dauerhaftigkeit immerden Vorzug vor diesem giebt, welches leicht, wenn zuheiße Flüssigkeiten rc. darein gethan werden, springt.Die blaue und rothe Farbe, so wie auch die mit Goldoder Silber eingebrannte Waare, ist die theuerste.Auch die Berliner Fabrik hat Steingut von schwar-zer, rother und gelber Farbe, und die Gefäße in denschönsten Formen; allein der Absatz ist nur geringe,aus der eben angeführten Ursache, und dann wegen desim Verhältnisse mit dem jetzigen Preise des Porzellansund Halbporzellanö zu hoch stehenden Preises. AuchWien hat gute Steingutfabriken und auch Niederla-gen, von denen sich in verschiedenen Gegenden des