Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 883

unter Spielkarten, Th. 158, S. 244 u. f. vor,wo auch von den andern Fabriken des Auslandes Er.wähnung geschieht. — Von Tapeten zur Beklei.düng der Wände in den Zimmern, Sälen rc. kommenseht im Handel nur größkentheils Papier, undWachStapeten vor, welche die Zeug- und ledernenTapeten fast ganz verdrängt haben, wenigstens kom-men diese in Deutschland wenig vor, wie z.B. die ge.wirkten Hrrut6-Ii886- und Lu886-1i8s6-Tapeten, dieseidenen und halbseidenen, und die gedruckten und ge«malten Leinwandstapeten in Frankreich und den Nie.derlanden. Die Tapeten von lackirtem, oder vergolde-tem und versilbertem Leder sind ganz aus der Modegekommen, obgleich sie dem Verderben durch Feuch»tigkeit oder Beschädigung von den Würmern nicht soausgesetzt waren, als die andern Tapeten; an derenStelle sind jetzt die sogenannten Wachstapeten ge-treten, welche in Berlin, Wien, Leipzig, Frankfurtam Main, Nürnberg rc. rc. gemacht werben, und ihrerDauer wegen auch hin und wieder Liebhaber zur Be-kleidung der Wände damit gefunden haben, obgleichman sie hauptsächlich nur zu Fußteppichen gebraucht.Die Papiertapeten, welche in diesem Jahrhunderteerst recht Mode geworden sind, liefert Berlin, Wien,Sachsen, Bayern, Braunschweig, dann Frankreichund Belgien in den geschmackvollsten neuesten Des-seins, auch aufSatein, Velours- rc.Art. Die der letztemStaaten werden für die vorzüglichsten gehalten. so-wohl in Hinsicht des Papiers, als auch des Drucksund der Desseins, und kommen auch nach Deutsch-land in den Handel; auch lassen sich die DeutschenFabriken die neuesten Muster zu ihrem Fabrikate ausParis kommen, wenigstens thun dieses die Oester,reichischen Fabriken, wodurch schon der Vorzug derFranzösischen Tapeten gleichsam eingestanden wird.Teppiche ?> Is Luvoiuwrlo liefert Wien, Berlin und