Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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LS8 StaatSwirthschast.

in den Handel, vorzüglich von London und Birming.ham; dann auch Deutschland, als Berlin, Wien,Leipzig, Nürnberg rc., aus dem Lombardischen König-reiche Cremona, Fino und Dongo. Wenn gleich Eng-land sich schmeichelt, in diesen Artikeln den Vorrangvor allen Nationen zu haben, so besitzt doch auchDeutschland hierin sehr geschickte Künstler, besondersim astronomischen, meteorologischen und physikalischenInstrumenten, wenn sie es auch gleich nicht so fa-brikmäßig betreiben, als England, und einen so großenVorrath, so große Niederlagen von Instrumentenhalten, als das genannte Reich. Auch liefern Eng-land und Deutschland die meisten chirurgischenInstrumente in den Handel. — Möbel oder fer-tige Zimmergeräkhe, als Schreib- und Kleiber-Sekre-taire, Kommoden, Sophas, Tische, Stühle, Bettstellen,Servanten, Toiletten, Spiegel rc.rc. sind jetzt auch einHandelsartikel geworden, seitdem man stehende Ma-gazine davon hat. Der Möbelhandel ist beson-ders seit dem Anfange dieses Jahrhunderts empor ge-kommen ; denn früher hielt man keine großen Möbel-magazine, hielt man überhaupt keine Möbel zum Ver-kaufe vorrärhig; denn jedes Stück wurde erst auf Be-stellung angefertiget. Die Engländer und Franzosen,welche elegance MöbeIma gazine oder Niederlagenzuerst errichteten, haben auch die Deutschen dazu auf-gemuntert, und so ist denn der Möbelhandel entstanden,der auch zur größeren Ausbildung des Geschmackes inErfindung neuer Formen Veranlassung gegeben hat.Man findet jetzt fast in allen großen Städten, beson-ders Residenzen und Handelsstädten, Möbelmagazine.Besonders große Niederlagen mit den elegantesten Mörbeln hält man zu Berlin und Wien, welche den Ma-gazinen in London, Paris und Strasburg wenig nach-geben werden. Diese Niederlagen beschränken ihrenDebit nicht bloß auf die Stadt und ihre Umgebung,