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Staatswirthschüft.
Anspruch kommt. S. auch die Art. Gold, Th. 19,S. 274 u. f., und Silber, Th. 154, S. 114 u. f.— Wie wenig das achte Silber jetzt noch berücksich,tiget wird, gewahrt man sogar bei den Waaren, dieaus Sllberdraht, Silberfäden rc. bestehen, als dieEpauletten, Porte-ep«es, Schärpen rc., wozu manLeoner Silberdraht und Leonische Tressen nimmt, alsoKupfer und übersilbert. Auch die plattirten Waaren,das Argenthach^ rc. rc., haben das ächte Silbergeräthverdrängt und eS in die Münzstätte verwiesen, umdaraus dasjenige Mittel zu schlagen, welches denhöchsten Werth behält und überall CourS hat, nie derMode unterworfen ist, und nach dem ein jeder langtoder greift. — Die Messingwaare«, als Kessel,Plätteisen, Waschbecken, Barbierbecken, Leuchter,Rauchfässer, Altarkekche, Monstranzen, Wachsfchee-ren, Lichtputzen, Lampen, Kronenleuchter, Pfeifen- undSkockbeschläge, Gürtelschnallen, Schnallen an Pferde-geschirren; dann Beschläge aller Art, als Hirschfänger-beschläge, Kmschenbeschläqe, Thür-, Kommoden- undKastenbeschläge, Thürgriffe, und mehrere andere Be-schläge, welche theils vergoldet, theils versilbert werden,beschäftigen hauptsächlich den Gelbgießer und Gürt-ler, also viele Menschen; auch ist unter allen Metallendas Messing dasjenige, was die meisten Waaren, be-sonders Küchengeräthe rc., in den Handel liefert. Die-jenige Verarbeitung des Messings nicht zu rechnen,welche im Großen geschieht, wie z. B. der Verbrauchdesselben zu Kanonen, Mörsern, Glocken, Bildsäulen,Taufsteinen, Feuerspritzen rc. rc., womit die Stückgie-ßer und Rothgießer zu thun haben; dann auch so vieleandere Arbeiter, welche dieses Metall verbrauchen, wiedie Nadler, Klempner, Schellenmacher, Ringdrehee,Blase-Jnstrumentenmacher,Messingknopfmacher, Fin-gerhutmacher, Rechenpfenrzigschläger rc. rc. Von vie-len der oben zuerst angeführten Waaren für die Haus-