L7V Staatswirthschaft.
übrigen Nummern des Messings brauchen die Gelb-gießer und Gürtler. — Die lackircen Blech- undPapiermachoe-Waaren-Fabriken gehörenauch hierher. Sie liefern Kaffeebretter, Zuckerdosen,Tabaksdosen, Leuchter, Lichkputzenbehälker, Frucht-und Brodköcbe, Fidibusbecher, Wachssiockbehäller,Lampen aller Art (Astral', »uioUmbra- und andereLampen mit Gläsern und Schirmen), Thee- und Kaf-feemaschinen rc. rc. in allen Farben mit und ohne Ver-goldung, mit und ohne Malerey und lackirt. DieseFabriken halten große Waarenlager und machen großeVersendungen nicht nur im eigenen Lande überall hin,sondern auch ins Ausland. Man findet dergleichenansehnliche Fabriken in Berlin, BreSlau, Wien,Braunschweig, Frankfurt am Main rc. rc. In Frank-reich zu Paris und Straßburg; in England in Lon-don rc. — Die Gewehr- und Waffenfabriken,welche die Waffenschmidc, Schwerdlfeger, Büchsen-macher und Büchsenschäfter beschäftigen, bringen auchviele Artikel in den Handel, besonders die Privat«Waffenfabriken. Man theilt davon die Waffen indrei Hauptgattungen 1) in Hau-, Stech- undStoßgewehre, und blanke oder polirte Klingenge-wehre, als Degen, Säbel, Pallasche, Schlachkschwerd-ker, Hirschfänger, Dolche und Bayonekte. Hierhergehören auch die Rappiere zum Fechten, sowohlauf den Stich (Stiletts), als auf den Hieb (Hieber).
2) Stangen-, Schaft- oder Stielgewehre,worunter alle Waffen gehören, die einen Stiel haben,als Hellebarden, Kurzgewehre, SpontonS, Lanzen oderPiken, Streitkolben, Wurfspieße, Pfeil und Bogen rc.
3) Schießgewehre, worunter man nicht bloß dasgrobe Geschütz: Kanonen, Haubitzen, Mörser, Böl.ler rc., sondern auch das kleine Hand- und Feuerge-wehr rechnet, z. B. Büchsen, Karabiner, Flinten,Musketen, Vogelflinten, Pürschröhre, Stutze, halbe