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Staatswr'rthschaft.
Flinten, Windbüchsen, Teschinken, Pistolen, Puffer,Terzerole oder Taschenpistolen rc. Alle diese Artikelwerden entweder in großen Gewehrfabriken, welchevom Staate abhängen, Staatsfabriken, oder sie wer-ben in Privatfabriken und von Privaimeistern gemacht.Die berühmtesten Gewehrfabriken hat Deutschland zuPotSdam, Wien, Dresden, Olbernhau, Suhla, Blasii-zell, Essen, Sohlingen, Cronach, Fcrlach; dann inden Niederlanden zu Mastrich und Lütcich; in Frank-reich zu Versailles, St. Etienne, Sedan, Longuyon,Charleville und Meziereö an der Maaö; und vonFlinten und andern Schießgewehrläusen zu Nouzon,zwei Meilen von Chateau-Renard, und Riposte beiMont LouiS; in Italien zu Mayland, BreScia undTurin; in Spanien zu Cordova, Biscaya; in Eng-land zu Birmingham. Unter den Eugländischen sinddie gedreheten Läufe wegen ihrer vorzüglichen Stärkeund Schönheit im Rufe, dieserhalb auch die Franzö-sischen 6SNOU8 ii Die Spanischen Laufe sind
immer sehr geschäht worden, theils wegen der vorzüg-lichen Güte beö BiScayischen Eisens, woraus sie ge.schmiedet werden, und dann auch wegen ihrer gutenBohrung. Es gehen viele Flinten und Büchsen, auchandere Gewehre, von den Seestädten aus nach Ame-rika und Afrika. Auch von den Hieb- und Stoßge-wehren werden nicht nur von England und Frankreich,sondern auch von Deutschland aus, hier besonders vonSohlingen (die Sohlinger Wolfsklingen) viele ausge-führt. Die Spanischen Degenklingen werden wegenihrer vortrefflichen Härte geschäht. Auch Türkischedamaöcirte Säbelklingen kommen im Handel vor, wer-den aber auch in Deutschand nachgemacht und passi-ven für ächte. Von Degen, Säbeln, Hirschfängern,Jagdmessern, Rappieren rc. halten die Schwerdfeger,und von Büchsen, Flinten rc. die Büchsenmacher einLager, sonst kommen die Waffen aller Art, auch Eng-