378 Staatswirthschast.
gewöhnliche und k) in Repetiruhren theilt. Diese Uh-ren sind entweder ganz flach, und dann pflegt man sieJagduhren zu nennen, welche aus Frankreich kom-men, oder sie sind erhaben und werden dann Schwe-dische, Engländische rc. Uhren genannt. So hat mansie auch ein- und zweigehäusig, gilliochirt, emaillirt rc.in Gold- und Silber-, auch in Schildkröten-Gehäusen.Dann Kapseluhren, Damenuhren in der Größe einesAcht- oder Zwölfgroschenstücks, Ringuhren rc.; dannStuH-, Sekretair- und Spieluhren, als Flöten-undHarfenuhren. Diese Uhren liefert Deutschland, beson-ders Berlin, Breölau, Prag, Wien rc., hauptsächlichaber Genf in der Schweiz, dann Paris, Strasburg,London rc. rc. Wien und Berlin verschicken vieleStutzuhren nach Rußland, Polen, Sachsen, Bayern,Italien rc. rc. Besonders gehen viele Uhren auf dieMessen zu Frankfurt an der Oder, Leipzig, Braun-schweig, Frankfurt am Main rc. rc. und finden daselbstguten Absah, besonders die Stutz- Spiel- u.Schwarz-walder Wanduhren. Auch die Taschenuhren findeneinen reichlichen Absatz. Uhrfournituren, oder die ver-schiedenen einzelnen Stücke, woraus die Uhren zusam-mengesetzt werden, liefern London, Paris, Genf, Ber-lin, Augsburg rc. rc. — Die Sanduhren liefernFürkh, Nürnberg und Sonnenberg. WasseruhrenliefertSenS imDep. derAonne. DieSon nen - undMonduhren liefert England, und in Deutschlandhauptsächlich Nürnberg und Fürkh. Die Sonnen-uhren kommen in messingenen Ringen, Sonnen-ringen, oder auf einer Kugel oder in einer rundenVertiefung vor. Diese Letzteren nennt man gewöhn-lich NürnbergerKompasse. — Hierherkom-men nun auch noch die Klei der fabriken, Klei-dermagazine, die bei uns in Deutschland eineNachahmung der Französischen und Engländischensind, und die eine Menge fertiger Kleidungsstücke aller