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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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StaatSwirthschaft. 61 S

waren meist gezwungen ein Jahr Nente zu zahlen,und dann wohl auch noch genöthiget, bei denen, die ih-nen die Stühle geliehen hatten, ihren Bedarf an Fleisch,Gewürz und Kleidung zu kaufen. Die auf den Stüh-len haftende Schuld verfiel auf sie; tratt nun eine ge-ringere Nachfrage nach der Waare ein, so mußten siedieselben zu sehr niedrigen Preisen annehmen, aus Furchtvor den Folgen, die ihnen von denen, welche den Stuhlgekauft hatten, zugewandt werden möchten. So hatdas Uebel täglich zugenommen, dergestalt, daß, nach demsich auch noch andere Uebelstände in diesen Gewerbs-zweig eingeschlichen hatten, derselbe fast zu Nichtsherabgekommen ist.

Wird nun nicht für jedes Werkzeug und für diedamit gefertigte Waare der richtige Werth festgesetzt,oder besteht zwischen dem Fabrikherren und den Ar-beitern kein vollkommen genauer, einfacher und abge-schlostener Vertrag, so ist das Uebel häufig sehr groß.Die Arbeiter finden es gewöhnlich schwer, den muth-moßlichen Betrag ihrer Arbeit zu bestimmen; beideTheile werden daher oft veranlaßt Einrichtungen zutreffen, die, wenn sie vorher gut überlegt worden wä-ren, wahrscheinlich wegen des mit dem wahren In«teresse Beider nicht übereinstimmenden Erfolges wür-den verworfen worden seyn. — Auch die Gebräuchein den Manufakturen und Fabriken Englands habenetwas Eigenthümliches, welches wieder beweiset, daßdieses Land nur für Handel, Fabriken und Manu-fakturen besieht, nur durch diese seine Existenz hat,sich Alles darauf reducirt, und uns Deutschen denBeweis giebt, daß wir schwer mit den Engländernconcurriren können, weil Alles bei ihnen in dem Fabrik«und Manusakturwesen nur den Geist desselben athmet,nur in dieser Sphäre, wie der Fisch im Wasser, zu le-ben scheint; also auch Alles daran setzt, den Ruf desUebergewichtS davon zu tragen. So ist in vielenManufakturen und Fabriken gebräuchlich, daß der