Staatswirthschaft. 63S
Dicke desBaumwollenfadens von einander abstehend;dann hat auch das Schauende der Stücke einen Strei-fen Golddraht, der auf jeder Seite mit vier oder fünfFädchen grüner Seide eingefaßt ist. Die PerracalSsind die schönsten weißen Zeuge der Küste und wohlder Erbe, wegen ihrer Feinheit und der Regelmäßig-keit, womit sie gewebt worden; man unterscheidet sievon allen übrigen Arten Zeugen, sowohl der Küste,als von Bengalen, durch ihre Farbe, durch die per-gamentene Oberfläche, die, wenn sie angefühlt wird,uns glauben läßt, die Hand gleite über seidenes Zeughin. Daö Schauende der PerracalS hat zu oberstzwei Streifen Goldfaden, die einen Finger breit voneinander entfernt sind, zwischen welchen sich gegen dieMitte der Breite des Stücks ein besonderes Zeichen,ebenfalls in Goldfaden, findet, welches eine Art An-fang unsers Alphabets vorstellt. Eben so sind dieSalampouriö ein leichtes feines, sehr sorgfältig geweb-tes, biegsames Zeug, dessen Faden aber nicht so gleich-förmig, als der der PerracalS ist, es wird von derBaumwolle fabrizirt, die man in Malceame und inder Provinz Carnate bauet. Der Webestuhl, woraufdiese Zeuge in Hindostan gewebt werden, gleicht voll-kommen dem Europäischen. Die PerracalS, Gui-noes rc. rc. sind, ehe ihre Ablieferung geschieht,einer Untersuchung unterworfen, man mag sie kon-traktmäßig in den Manufakturen der Küste oder indenen von Bengalen oder anderen Provinzen desnördlichen Theils von Hindostan verfertigen lassen,und ihre Qualität, ihr Preis und ihr Name mögenseyn welche sie wollen. Ein Hindostanischer Kauf-mann liefert, sobald man es verlangt, diesen oder jenenTheil Waaren; allein er ist erst nach Besichtigung der-selben in Hinsicht ihres Verkaufs sicher, und diesesist unumgänglich nach dem Gebrauche des Landes beiden Handelsanoelegenheiten nothwendig, um die Ue-