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Staatswirthschaft.
ren in Kopenhagen nur Manchester und einige an-Lere Waaren. Schweden Hot in diesem Fabrika-tionözweige mehr gethan, als Dänemark, und be-nutzt dazu die Baumwolle seiner Kolonie, der In-sel St. Barkhelemey in Westindien; ob es aber mitseinen Fabrikaten für den eigenen Bedarf ausreicht,möchte bezweifelt werden, und wenn dieses auch derFall ist, so finden doch noch viele fremde Fabrikatedieser Art Eingang, mithin scheinen die eigenen nochnicht in der Quantität, Qualität und Mannigfaltigkeitder Waaren rc. auszureichen. Nimmt man nun an,daß Großbritannien jährlich für 23,000,000 Pfd.Sterl. Baumwollenwaaren liefert, so bleibt das Ueber-gewichk in dem Baumwollen-Waarenhandel von allenStaaten Europas diesem Lande, und kein Staatmöchte ihm darin, so lange seine Existenz in Bezie-hung auf seine Kolonien und auf seinen Welthandeldauert, im offenen Handel je gleich kommen, wenn sichgleich alle bemühen durch die Einführung der Maschinensich ihm darin zu nähern; denn immer werden dieEngländischen Baumwollenwaaren in der Wohlfeil-heit, abgesehen von ihrer Güte, den Vorrang behal-ten, also in der Concurrenz vorangehen, das Ueberge-wicht haben, wenn gleich eine Menge Baumwollen-waaren unter ihrer Firma debitirt und auch dafürangenommen werden, und dieses aus dem schon obenangeführten Grunde, weil sie Hauptbesitzer des rohenProduktes, der Baumwolle sind, und sie auch durch ih-ren Welthandel jeden anderweitigen Debit desselbennach ihrem Vortheile wenden können, so daß der Preisder daraus fabrizirten Waaren nie in der Wohlfeil-heit von den Fabrikanten anderer Nationen gestelltwerden kann, als sie denjenigen ihres Fabrikats stellen.Baumwollen-Maschinen-Spinnereyen, welche Garnund Twist liefern, sind jetzt auch durch ganz Deutsch-land eingeführt, wie z. B. in Preußen, Oester-