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Staatswirthschaft.
Die Tuchmanufakturen in Düren beschäftigten 18051050 Arbeiter, die jährlich für 900,000 FrankenWaaren lieferten, und im Jahre 1810 war die ZahlerArbeiter auf 1500, und der Werth der Fabrikate aufzwei Millionen Fr. gestiegen. Das Tuch ging nachFrankreich, Italien und Holland. Die Fabriken inwollenen Bettdecken im zweiten Jahrzehn dieses Jahr-hunderts beschäftigten 80 Arbeiter, und verfertigten für200,000 Franken Waaren. Die Bettdecken, wovonin Brüssel eine Niederlage war, gingen größkentheilsnach Frankreich. Der Werth der Fabrikation inTüchern von den Fabriken Heinsbergs betrug in dergenannten Zeit 350,000 Fr. Geilenkirchen, Cornely-Münster und einige andere Gemeinden fabrizirten inder genannten Zeit für 700,000 Fr. Waaren. Ueber-Haupt haben alle die oben genannten Oerter für Tü-cher, Kasimirs, Decken fürs die Armee, und Tuch-mühen im zweiten Jahrzehn dieses Jahrhunderts30 Millionen Fr. hervorgebracht und 50,000 Men-schen beschäftiget. Die Wolle zur Fabrikation wurdevon Schlesien und Sachsen bezogen. Aber auch nochjetzt ist der Wollenwaarcnhandel dieser Provinz fürPreußen wichtig. Schlesien lieferte im ersten Jahr-zehn dieses Jahrhunderts für 5 Millionen ThalerWollenwaaren. Auch in der Provinz Sachsen istdie Wollenwaarenfabrikation sehr lebhaft; nur dereinzige Ort Burg liefert jährlich für 400,000 Tha-ler an Tuch, und beschäftiget 1225 Arbeiter. ImJahre 1821 lieferte er 21,938 Stück Tuch. ZuEnde des zweiten Jahrzehns dieses Jahrhundertsrechnete man 17,000 Stühle, die mit allen ArtenWollenwaaren in der Monarchie beschäftiget waren,und 300,000 Spindel, welche Mafchinengarn ausWolle verfertigten. Die Ausfuhr von Wollenwaarenbetrug im Jahre 1823 12,923,943 Thaler. Z"Oesterreich liefern vorzüglich Oesterreich ob der EnS,