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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

in Ludwigsburg, die mehr als 500 Menschen be-schäftiget. Sowohl diese, als die übrigen Zeugmanu-fakmren verarbeiten theils einheimische, theils Böhmi-sche Wolle. Die Tuchmanufaktur zu Ludwigsburgliefert feine und Mittel-Tücher für das Militair. Tuch-und Wollenwaaren liefern Calw, Sulz, Meßingen,Ebingen, Tuttlingen, Gmünd, Göppingen, Babin-gen rc. Hannover hat zwar mehrere bedeutendeTuch- und Wollenwaarenfabriken, als in Göttingen,Osterrode, Eimbeck, Hameln, Osnabrück rc., welchefeine, mittlere und grobe Tücher, Rasche, Flanelle, Mol-tons, Kamelotte rc. liefern, allein sie reichen zum Be-darf des eigenen Landes nicht hin, und es müssen da-her noch eine Menge Tücher und andere Wollenwaa-ren eingeführt werden. Die Wollenwaaren der übri-gen Deutschen Staaten sind nicht bedeutend und rei-chen in einigen nicht zum Bedarf hin, sondern sie müs-sen fremde Waaren dieser Art bei sich einführen; selbstBaden, welches nur zu Pforzheim und in einigen an-deren Städten einige bedeutende Manufakturen darinhat, aber lange nicht hinreichend, um den eigenen Be-darf zu sichern; dagegen hat das GroßherzogthumSachsen -W eimar bcdeutendeWollenmanufakturenim Neustädter Kreise, besonders zu Neustadt undWeyda. Die Schweiz hat in Wollenzeugen, imVerhältnisse zu ihren Leinwand- und Baumwollen-Manufakturen, nur wenig geleistet; ihre Fabriken oderManufakturen darin sind nur unbedeutend; denn außereinigen leichten Zeugen, Mittel- und groben Tüchern,findet man nichts anders angeführt. Die groben Tü-cher, welche der Kanron Bern liefert, sind zum Ge-brauche des Landvolks. Mit der Wollenzeugfabrika-kion beschäftigen sich nur, außer dem eben genanntenKanton, die Kantone Zürich, GlaruS und Genf. Eineder bedeutendsten Tuchfabriken ist in GlaruS; sie be-schäftiget mit der Spinnerey an zweihundert Mm-