Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft. 6LS

kommen, von denen es die Einwohner lernten, von woaus sich dann die Wollenfabrikation weiter im Landeverbreitet hat. Wollenwaaren aller Art, als Tanns,Kamelotts, Kalmucks, Schallons, KerseyS, Drogetts,Merinos rc. liefern London, Leeds (mit dem größtenWollenzeug« und Tuchmarkle in England), Richmond(besonders wollene Strümpfe, Matrosenmützen oderKappen rc.), Halifax (besondersSchallons,KerseyS rc.),Devonshire, Manchester, Rochdale (besonders Fla.nelle und Boy rc.), Norwich (Alapins, wollene Da,mäste, Satins, Kamelottö rc.), Nottingham (besondersStrümpfe, gewirkte und gestrickte Beinkleider, Tep«piche rc.), Kenda! (wollene Strümpfe), Wilton (kleinewollene und andere Tücher und Wollenwaaren rc. rc.)Wie bedeutend der Absah von Tüchern und Wollen,waarrn in der blühendsten Zeit des EngländischenManufakturwaarenhandels war, geht daraus hervor,daß in dem einzigen Kirschspiele Halifax, außer denTüchern, über 100,000 Stück Schallons jährlich ver-fertiget wurden, und daselbst ein einziger Kaufmann oftAufträge aus Holland und Hamburg von 60,000 Pfd.Sterling erhielt. So fetzte Norwich und die umlie.gende Gegend jährlich für 100,000 Pfd. Sterl. wol«lene Zeuge ab. Auf den großen Märkten zu LeedSund Huddersfield, besonders aber aus dem Ersteren,kamen eine unglaubliche Menge Tücher und Wollen«Maaren vor. In neuester Zeit hat sich die Wollen«waarenfabrikation und derWollenwaarenhandel wiedersehr gehoben, welches man aus der Einfuhr der Wolleersehen kann; denn im Jahre 1822 wurden 19,528,170Pfd. Wolle eingeführt, darunter 11,125,114 Pfd.aus Deutschland; 1824 wurden 22,558,222, und1825 43,700,558 Pfd. Wolle eingeführt; dagegenführte aber dieser Staat für 5,500,000 Pfd. Sterl.Wollenwaaren wieder aus. Man rechnet den Werthder Wollenwaaren, die Großbritannien im Durch«

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