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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

schuhe rc. Die meisten dieser Waaren liefern Frank»reich, Italien und England. In Frankreich: Paris,Lyon, Tours, Avignon, Nismeö, Castel Naudary,Amienö, St. Etienne rc.; in Italien: Neapel, Catan«zaro, Caserta, Cava, Florenz, Bologna, Genua, Ve-nedig, Verona, Bergamo, Mayland, Lucca, Mantua,Como, Cremona, Reggio, Viareggio rc. rc.; in Eng-land: London, Coventry, Derby rc.; in Schottland:Edinburgh, Paiöley rc.; in Irland: Dublin rc. Außerdiesen Staaten, welche, wie schon bemerkt worden, inMenge seidene Zeuge aller Art liefern, theils weil sieden Urstoff dazu selbst gewinnen, wie Italien, Frank-reich, theils ihn doch wohlfeil einhandeln, weil sie dazuAustaufchmittel oder Verbindungen durch ihren aus-gebreiteten Kredit besitzen, wie Großbritannien, welchesOstindische, Chinesische, Persische und Türkische roheSeide zu seinen Fabrikaten einhandelt (jährlich gegen10 bis 11,000 Centner), liefern auch noch andereStaaten viele Seidenwaaren in den Handel, wie z.B. Spanien, und hier zu Madrid, Talavera de laReyna, Valenzia, Toledo, Cordova. Zu Valenziawaren vor dem Bürgerkriege in Spanien 3300 Sei-denwebestühle beschäftiget, wovon jeder jährlich 190Pfo. Seide verarbeitete, und in Talavera de la Reynazählte man 336 Stühle. Portugal hat Seidenmanu-fakturen zu Braganza, und an einigen andern Orten,die aber nicht von Bedeutung sind, indem die Eng-länder den Portugiesen größtentheils die Fabrik- undManufaktur-Waaren aller Act liefern, und also auchdie Seidenwaaren, und dafür Weine und mehrereNaturprodukte eintauschen. Die Niederlande, sowohlHolland, als Belgien, und darin Amsterdam, Harlem,Utrecht, Antwerpen rc.; Deutschland, und hier inPreußen, wie schon oben bemerkt worden, Berlin,(Seiden- und Halbseidenwaaren aller Art und vonanerkannter Güte, Sammete rc.), Potsdam, Königs-