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StaaswLrthschaft.
malerey, Preßspäne, Kinderklappern mit Achat (auchein Artikel der Silberhändler), von Argenthach«, oderNeusilber; Folio und Staniol, Goldglimmer oder Gold«fand zum Bestreuen des Geschriebenen; auch Streu-sand von brauner Farbe mit Goldglanz, von schwär-zer mit Silberglanz; dann von grüner, blauer rc. Farbezu demselben Gebrauche; Meerschaumpfeisenköpfe,Tapeten, Schildpat oder Schildkrötenschalcn, Fisch-bein, Darmseiten rc. rc. Auch führen die Quincail-lerie-Händler mitunter Porzellan, feine Effengußwaa-ren, lackicte Blechwaacen aller Art, wie sie oben,S. 568, angegeben worden sind, auch musikalischeInstrumente, als Guitarren, Harfen, Violinen, Flö-ten, Hörner rc. Die Oerter, sowohl in Deutschland,als auch in England und Frankreich, von welchen diemeisten Quincaillerie. oder kurzen Waaren bezogenwerden, sind schon Th. 120, S. 30 u. f., angeführtworden. — Der Quincaillerie-Handel muß um somehr den StaatSwirth interessiern, weil er einer von denwichtigsten Handelszweigen ist, welcher die Waarenvieler Fabriken, Manufakturen, Künstler und Hand-werker vertreibt, vielen Menschen Brod verschafft,die ohne ihn ihre Erzeugnisse nicht leicht würden an-bringen können, da sie oft nicht in der Heimath, son-dem in andern Ländern Absah finden; auch beschäfti-get er Handwerker und Künstler, die ganz im Ver-borgenen leben, und die ein großer Theil des Publi-kums nicht einmal nach dem Namen ihres Gewerbeskennt. Der Quincailllst ist das unter den Kaufleuten,die mit Fabrikaten und Manmakten, überhaupt mitallen Erzeugnissen des Kunstfleißes handeln, was derDroguist unter den Kaufleuten, die mit Material- undSpecerey-, Italiener« und dergleichen Waaren han-deln, ist; denn so wie dieser die verschiedenartigstenNatur- und chemisch zubereiteten Produkte in denHandel bringt, so bringt jener die verschiedenartigsten
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