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Tieger.
Amerikauischen Panther (Jaguar) den Raub zuführen.Ob nun dieses gegründet ist, berichten ncuereReisebeschrei-der und Naturforscher, diePeru rc. besuchten, nicht; auchscheint es sehr unwahrscheinlich, daß die untergeordnetenThiere in Gesellschaft der großen Raubthiere gefundenwerden, und dann auch eben so unwahrscheinlich, daßalle Thiere des Katzengeschlechtes nicht den Sinn desGeruchs in gleichem Grade besitzen sollten, um selbst aufdie Spur ihrer Beute zu gerathen. Es scheint vielmehr,daß man die genannten Thiere von dcnResten desNau-bes habe zehren sehen, den die oben genannten Thiere,Löwen, Tieger rc., haben liegen lassen, und so ist mandarauf gefallen, das als wahr Erzählte von begleitendenSpürthieren anzunehmen, welches doch bloß eine Ver-muthung ist; denn nur erst zuverlässige Beobachtungenkönnen diese schwankende Nachrichten bestätigen, unddiese sind uns bis jetzt noch nicht bekannt geworden, undmöchten es auch schwer werden, da man nicht gut imStande ist, solche Beobachtungen i» den Wäldern Ost-Indiens ohne Gefahr des eigenen Lebens zu machen.— Das Weibchen des Tiegers wirft vier bis fünfJunge im Dickicht des Waldes oder eines Gebüsches,und hat eine zärtliche Sorgfalt für sie; sie geräth indie größte Wuth, wenn ihr solche geraubt werden, undverfolgt den Räuber mit unaufhaltsamer Schnelle, wel-ches schon Martial und Plinius erzählt ). Sietrotzt dann allen Gefahren im Verfolgen des Räubers,der, um dem nahen Tode zu entgehen, Eines von ihrenJungen schnell wegwirft. Sie ergreift dann dieses mitdem Maule und trägt es schnell an einen sichern Ort,
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