Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tieger (schwarzer). Tiegerblume. 17

kelis eoncolor s. «li8col«r, Fr. lokumn ouOouAiiar,im südlichen Amerika. Die ersten Reisenden, die unsNachricht von diesem Thiere gaben, hielten ihn wegenseiner bräunlichgelben Farbe für einen Löwen, allein erist weit kleiner, mehr lang gestreckt (an 5 Fuß Länge),und hat nie eine Mähne, wenn gleich sein Haar vornam Halse herum etwas länger ist; auch sind die dunkle-ren Flecken auf dem Felle sehr undeutlich gezeichnet, undselten rein; er kommt auch dem Löwen nicht an Muthund Stärke gleich. Seine Gestalt gleicht mehr demTieger, auch ist er eben so blutdürstig, wie dieser, nurfeige; denn er greift selten Menschen und große Thierean, wozu ihn nur der Hunger verleiten kann.

Tieger (schwarzer), eine Benennung des Jaguars,keim Ouoa, s. auch den Artikel Jaguar, Th. 28,S. 575 u. f.

Tiegeralabaster. Tiegerstein, ein blcichgelber Alaba-ster, der kleine und größere Flecken, wie eine Tiegerhauthat. Ein Mehrcres über diesen Alabaster, so wie überalle Alabasterarten, findet man in der allgemeinenGeschichte der Natur von Martini, Th. 1,S. 721 bis 733.

Tiegerbein, eine Benennung mehrerer Conchylienarten,s. unter Schnecke, Th. 147, S. 223 u. f. Es giebtnun noch mehrere Arten, die daselbst nicht angeführtworden, wie das umwundene geflammte Tie-gerdein mit getheilten Wind» ngen, das kleinepunktirtc Tiegerbein, das Tiegerbein miteiner dreifachen Binde rother Flecken rc.

Tiegerblume, Ixin, s. diesen Artikel, Th. 31,S. 965 u. f. — Auch eine besondere Pflanzengattungunter dem Namen UKriüin, Tiegerblume, weichePersoon in die erste Ordnung der dritten Klaffe (IHau-llrin öloiw^'iiia), Willdenow aber zu Aloonllel--IrilMtlria setzt. Sie hat folgenden Charakter:Die Blütcnscheide ist zweiklappig, der Kelch fehlt, dieVec. techn. Enc. Th. dXXXV. B