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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tillandsie.

Stengel unterschieden, und durch die Gestalt und Lageder Blätter und Blumenährcn.

11) Die zweiblütige Tillandsie, l'-llau^inbillora. Kais et kav. klar. keruv. p. 41. t. 268.Der Stengel dieser Pflanze ist ästig; die Blumen sindgepaart, und die Blätter schwertförmig und zugespitzt.Sie wächst in Peru auf Steinen und Baumstämmen.

12) Die einfachährige Tillandsie, Ullrmä-8iu mono8taebiu. I^ino. 8pev. plant. I'om. 1. p.410. kenealmia uoa ramv8U kljunmntn, et 1l»ri-bus nivei8. klam. Ken. 37. io. 238. k. 1. Diesein Süd-Amerika wild wachsende Pflanze hat gleich,breite, rinnenförmige und niedergebogene Blätter, eineneinfachen Stengel, einfache Aehren, und schneeweiße Bin-menkrvnen.

13) Die rispenblütige Tillandsie, I'illautl-sia panioalrrta. I^inn. 8pec. plant. lom. 1. p.410. konealmia ramosiaaims. klarn. Kvn. 27.!«. 237. Diese Pflanze hat kurze Wurzelblätter, diean der Basis bauchig sind, einen fast nackten Stengel,fast getheilte aufwärtssteigende Zweige, und rispenstän-Lige Blumen. Sie hat mit der vorhergehenden ein glei-ches Vaterland.

Außer den hier angeführten Tillandsien giebt esnoch über fünfundzwanzig bis jetzt bekannte Arten, diegrößtentheils im Süden des oben genannten Wclttheilsheimisch sind; in Peru, Mexiko, Neu-Granada, Bue-nos-Ayres, Jamaika rc. und wie die beschriebenen, alsSchmarotzerpflanzen, vegetiren. JndesPrinzenMaxi-milian von Neuwied Reise in Brasilien, von Con-ti uista nach der Hauptstadt Bahia, wird angeführt:daß man daselbst hohe alle Bäume von langen Zöpfendes BartmooseS (lillainl^a) behängen und verstricktantrifft, welches die Portugiesen Lnrbn rlo kav nennen.Auch die von Humboldt und Bonpland in Süd-Amerika entdeckten neuen Arten wachsen aufBaumstäm-