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Tinktur.
ter dem Namen Jungfernmilch zur Befreiung der Hautvon Denusblüten und andern leichten Ausschlägen. so-genannten Hitzpickeln, benutzt. Man bereitet diese Link-tur auch mit Nosengeist, indem man 2 Pfund desselbennimmt, und darein 2 Unzen des besten zerstoßenen Ben-zols in eine Flasche schüttet, und diese gut verwahrt,acht Tage lang in die Sonne stellt, wobei man es täg-lich einigt Male gut umschüttelt. Man hat auch einezusammengesetzte B en z o e tinktur, lineturnLensoes eomp08ita(Iöul8amum6ommen(1utori8, Bal-sam des Commandeurs zu Parma), s. unterBalsam, Th. 3, S. 469 u. f. Diese Tinktur, nurvereinfachter, kommt auch jetzt noch vor, und wird wiedie einfache Benzoetinktur gebraucht, und wegen ihresGehaltes an Aloe auch zur Stärkung des Darmkanalsangewendet.— Dihergeiltinktur. lineturn 6as-torei, eine Tinktur, welche aus dem Bibergeil durchAufguß von Weingeist oder Wein gewonnen wird. Manwill die mit Wein bereitete Tinktur derjenigen des Wein-geistes vorziehen; sie soll am wirksamsten seyn. Man be-nutzt diese Tinktur in der Heilkunst als ein krampfstil-lendes Mittel, vorzüglich bei hysterischen Anfällen undepileptischen Zufällen hysterischer Personen. Die Gabeist von 30 bis 60 Tropfen, die Einige noch bis 80steigern. Als Mischung nimmt man dazu die Mohn-safttinktur, auch die Tinktur des Bernsteins, die Hoff-mannschen Tropfen rc. Unter Klystiere ist die Gabe biszu 2 Quentchen. Man bat auch noch eine ätherischeDibergeiltinktur, l'inetorn 6»8toroi aetlierea,welche, wie die vorige, zu 20 bis 30 Tropfen gereichtwird. — Bittere Tinktur, 'l'illLtllra smara, einebei den Englischen Aerzten sehr beliebte stärkende, aberwegen des zugesetzten Weingeistes sehr erhitzende Tinktur;sie wird auf folgende Weise bereitet. Man läßt 2 Qrt.doppelten Kornbranntwein mit 4 Loth Enzian, 2 Lothgetrockneten gelben Pomeranzcnschalen, und ^ Loth klci-