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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tinktur.

kunst als ein harntreibendes und auflösendes Mittel beiVerhärtungen und Stockungen, in Mischung, anfangszu einer Drachme täglicb, gereicht wird; nach und nachmuß diese Dosis erhöhet werden. Die l'mvtura DiZi-Isliz netlieren wird eben so gebraucht. — Guajak-linkt ur, Hcturn Ounjaei volalilis, und eine Tink-tur aus dem Guajakholze, Imetnru, l,iKni6ua-gaci. Die Erstere bereitet man, indem man auf 4 Un-zen oder 8 Loth Guajakharz Pfund gewürzhaftenSalmiakgeist gießt, und ihn in einem gut verschlossenenGlase ohne Wärme eine Zeit lang darüber stehen läßt,ihn dann sachte abgießt, und durchseihet. Die andereTinktur erhält man, wenn man auf geraspeltes Franzo-senhol; oder Guajakholz doppelten Kornbranntwein,auch Wein, gießt, und die Flasche, nachdem sie gut ver-stopft worden, in die Sonne zum Digeriren setzt. Wenn ereine Woche gestanden hat, so gießt man ihn ab. und sei-het das Abgegossene durch Löschpapier oder einen Fil-lrirtrichter. Die erste Tinktur wird i» der Gicht, demPodagra und in chronischen Rheumatismen zu 60 bis120 Tropfen, oder anfangs zu einem Skrupel für sichoder in Mischung von Huxhams-Drechweinstein, Ei-senhutcxtrakt rc., einige Male täglich, oder alle zwei bisdrei Stunden gereicht. Sie wirkt erhitzend und reizend,und die Dosis kann allmählig erhöhet werden. Dieletzte Tinktur findet gleichfalls in der Gicht Anwendung,sowohl für sich, als auch in Mischung, zu 10 bis 20Tropfen alle zwei bis drei Stunden. Die Gabe kanndann auch noch erhöhet werden. — Kalmustinktur,Tmetarn 6alumi, kommt in den Apotheken noch miteinigen andernJngrcdienzicn zusammengesetzt alsl'iuc-turn tlalnmi coinzrositn vor, und wird Thcclöffeiweise,wie die bittere Tinktur, angewendet. — Koloquinten-tinktur, 1'inctorn tlolovzntliiäis, eine mit Weingeistüber Koloquintcn bereitete Tinktur, welche als Reizmit-tel beim Torpor deS Darmkanals und gegen Lähmung