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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tinktur.

überhaupt zu 20 bis 30 Tropfen mit Wasser gemischt,drei- bis viermal täglich, auch öfter, gereicht wird. DieErhöhung der Gabe darf nur allmählig Statt finden.Auch bei Zahnschmerzen und in der Gonorrhöe zu 15Tropfen wurde sie empfohlen; allein es soll hier ein ganzentbehrliches Mittel seyn, welches bei Zahnschmerzendurch andere Mittel, z. B. Opiate rc., ersetzt werdenkann, und in dem letztem Uebel gar nichts leistet. —Myrrhcntinktur, lioetur» Ä^rrbne, s. Th. 99,S. -183. Man gebraucht diese Tinktur innerlich zu 20bis 60 Tropfen; äußerlich wird sie als Reizmittel beiGeschwüren benutzt.—Opiumtinktur, Mohnsaft-tinktur, l'inelar» Opü, von welcher Tinktur manmehrere Arten hat, von welchen die1illktor»Opü cro-k»t», s.I^aollaaam li«zaläum8zllenllnini unterMohn,Th. 92, S. 673 u. f., beschrieben worden. Eine jedeDrachme dieser Tinktur enthält das Auflöslichc von10 Gran Opium (ungefähr 10 Tropfen sind hinsicht-lich der Wirkung einem Grane Opium gleich zu setzen).Die Hoetara Opü konsoio» (Llixir p»rvKorienin)wird alsExpektoranz bei krampfigten Strikturen in denLungen zu 10,15 bis 30 Tropfen einige Male täglich,und, nach Umständen, auch alle drei oder zwei Stundengereicht. Die L'inetar» Opü mmplex oder linvtar»tbebaie» wird eben so benutzt, als die lünotor» Opüeroenta. — Pimpinellentinktur, Bibernellen-tinktur, Unklar» kiinpinellne, eine Tinktur, welcheaus der kleinen Bibernelle mittelst des Weingeistes ge-zogen wird; sie wird bei asthenischen Brustbeschwerdenzu 20 bis 30 Tropfen drei« oder vierstündlich genom-men. Zum Gurgelwaffer bei asthenischen Bräunen pflegtsie zu zwei Drachmen oder einer halben Unze auf sechsUnzen Flüssigkeit gesetzt zu werden. — Pinientink-tur, Unklar» kini simplex, welche aus den Pinien-körnern mit einem Aufgüsse von Weingeist bereitet wird.Man hat auch eine zusammengesetzte Pinien-