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dann dieses gelbe Wasser ab, und so oft wieder frischesdarauf, bis es keine rothe oder gelbe Farbe wieder an«nimmt. Durch diese Zubereitung des Indigos erhaltman ein viel schöneres Blau, so daß dadurch der schlechteIndigo vonDomingo dem besten von Guatimalo gleichwird. Ist nun diese Reinigung geschehen, so verfahreman mit dem Uebrigcn, wie oben angeführt worden. —Grünspantiuktur. Man pulverisire schönen Grün-span. und lasse ihn in warmem Wasser weichen, worinein wenig vom weißen Weinsteine aufgelöset wordenist. Nachdem sich der Grünspan aufgelöset hat, derwährend der Auflösung öfters umgerührt werden muß,so läßt man diese eineZeitlang ruhig sich klären, bis dieFlüssigkeit hell oben über dem Bodensatze steht; dannwird sie abgegossen und, in einer Flasche gut verwahrt,aufgehoben. — Auf eine andere Art bereitet mandiese Tinktur, indem man Grünspan im Sandbade inWeinessig auflöset, und wenn Letzterer bis zur Hälfteabgeraucht ist, wird die Auflösung durch Leinwand fil.trit, um den Satz abzusondern, und in einerFlasche auf-bewahrt. Man kann diese Tinktur, um noch ein schöne.reS Grün zu erhalten, wenn sie noch zu licht seyn sollte,mit etwasJndigotinktur versetzen, wobei man jedoch vor-sichtig in der Mischung verfahren, also nur tropfenweisedie letztere Tinktur zusetzen muß, um in der Farbe nichtzu fehlen. — Auf eine dritte Art. Man zerstoße2 Unzen Grünspan und 1 Unze Weinstein, aber vomweißen, mit einander, und thue es mit ^ Quart Was-ser in einen neuen glasurten Topf, lasse dann Allesbis zur Verminderung eines Drittheils einkochen; danndie Mischung erkalten und klären; dann setze man nochvon der oben angeführten Avignonstinktur so viel hinzu,als nöthig ist, um eine schöne grüne Farbe hervorzu-bringen; man lasse nun noch ein Drittheil davon ein-kochen, und filtrire die Tinktur in ein reines Glas.Man kann dieseTinktur auch im Sandbade auf dieselbe