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Tinte.
Steinflasche» aufzubewahren. Durch diesen Versuchaufmerksam gemacht, machte ein Tintenfabrikant inEngland, der jüngere Desormeaux, eine Menge vonVersuchen. Bei den meisten behandelte er das Eiscnsul.fat eben so, wie van Mons, und eben so wiederholteer die bekannten Versuche von Lewis, Maequer,Berthollet, Ribaucourt, Proust, und Andern,und solches in der Absicht: bestimmte Angaben zu er-halten, auf welche er das beste Verfahren gründenkönnte, um eineTinte zu verfertigen, welche folgende Ei-genschaften in sich vereinigte: daß sie leicht und gleichför-mig aus der Feder fließt, schnell trocknet, ohne in dieMaterie des Papiers zu sehr einzudringen, glänzt, dastiefste Schwarz giebt, und auch ihre Farbe behält, wennsie gleich den Wirkungen des LichteS und der Atmo-sphäre ausgesetzt wird. Nach DeSormeaux Versiche-rungen sollen zehnjährige Versuche und der allgemeineBeifall, die Brauchbarkeit und Güte seines Verfahrensbestätiget haben, und er gesteht aufrichtig, daß niemalsein Verfahren besser belohnt worden sey; denn er habejährlich 68,000 Maaß von seiner Tinte verkauft. Fol-gendes ist sein Verfahren, welches er für untrüglich aus-giebt. In 6 Maaß oder Quart Brunnen- oder Fluß-wasser werden 4 Unzen Kampecheholz gekocht, welchesHolz in sehr dünne Späne quer durch den Kern zer-schnitten wird. Man läßt das Aufwallen eine Stundelang anhalten, indem man von Zeit zu Zeit ein wenigkochendes Wasser hinzuthut, um den durch das Ab-dampfen verursachten Verlust zu ersetzen. Die Brühewird durchgegoffen, wenn sie noch warm ist. Nach demErkalten nimmt man davon eine Menge zu 5 Maaßoder Quart, indem man die Verminderung, wenn eineStatt fand, durch ein wenig kaltes Wasser ersetzt. Zudiesem Abgüsse thut man 1 Pfund gröblich zerstoßeneGalläpfel, 4 Unze» Eisensulfat, und ^ Unze Kupfervi-triol oder kupfcrsaurcs Eisen (Cyprischen Vitriol), wel-