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schöne schwarze Tinte aus zwei durchsichtigenWassern zu machen. Man nehme ungefähr IQrt.,eher etwas darüber, reines Quellwasser oder Regenwas-ser, und theile es in zwei Töpfe; dann nehme man4 Loth gepulverte Gallapfel und schütte sie in den einen,und in den andern Topf 1 Loth Gummi Arabikum,^ Loth zerstoßenen Alaun, H Loth Kochsalz, und 2 LothCyprischen oder Kupfervitriol, der gleichfalls erst zer-stoßen wird. Den Aufguß des ersten Topfes lasse manbeim Feuer sieden, und den des zweiten aber so stehen,damit sich die Ingredienzien darin auflösen können.Nachher lasse man beide Auflösungen, jede besonders,durch ein reines Tuch laufen, und fülle beide Extraktein reine Gläser, so werden sie durchsichtig und klar er-scheine». Will man nun Tinte daraus bereiten, so gi.ßeman diese beiden Flüssigkeiten zusammen, so erhält maneine schöne schwarze Tinte zum Schreiben. — Eineschwarze Tinte mit ei nemRosengeruche, nachVogler. Man koche in einem irdenen Gefäße 3 LothTormentiüwurzel mit 1 Pfunde Wasser so lange, bisungefähr Z Quart übrig bleiben. Zu dieser Abkochung,nachdem sie abgeklärt worden, schütte man ^ Loth Ei-senvitriol und ^ Loth Arabisches Gummi, und rühredie Flüssigkeit mit einem hölzernen Spatel gut um, soist die Tinte fertig. — Pfannen schmids schwarzeSchreibtinte aus Landesprodukten. Man ge-braucht zu dieser Tinte den gemeinen Ofenruß, der dabeidie Stelle des Gummi vertritt, und riue sehr dauer-hafteFarbe giebt. DieZubereitung geschieht auf zweier-lei Art. Die erste Art ist die leichteste, aber nur denenanzurathen, welche keine große Vollkommenheit derTinte verlangen, sondern sie nur zum gewöhnlichen Ge-brauche bestimmen, ohne alle Anforderungen, die mangewöhnlich daran macht, die aber dennoch einen Vorzugvor vielen, oft sehr schlechten, Tinten hat. Durch diezweiteZubereitungsart erhält man aber eine höchst voll-
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