.Tinte.
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abgegossen werden kann. Man läßt nun etwa 4 bis5 Loth Eisenvitriol in ^ Quart heißen Wassers zerge-hen, gießt dieses Wasser zu der Eichcnbrühe, darunterdie Abkochung des Rußes, nebst 2 Loth Kochsalz, rührtAlles durcheinander, gießt etwa I bis 4 Quart Bier.effig dazu, läßt Alles bis auf 1 Quart einkochen, undman hat eine brauchbare schwarze Schreibetinte, welche,wie alle Tinten, nach und nach besser wird, wenn mansie in einem offenen Geschirre einige Zeit stehen läßt,und sie zuweilen umrührt. Man muß aber diese Tintemit der gewöhnlichen schwarzen Tinte nicht vermischen,weil eine oft die andere verdirbt. — Die zweite Derfer-tigungsart ist schon mit etwas mehr Wcitläuftigkeitenverbunden. Man nehme IMetzeOfenruß und I^Metze. Holzasche, und koche sie mit 4 bis 5 Eymern Wasserob, damit das in der Asche befindliche alkalische Salzdie auflösungsfähigen Theile des Rußes auflöse. Mangieße Alles zusammen in ein großes Faß, welches einOxhoft seyn kann. gieße so viel reines Wasser dazu, bisdas Faß ganz voll wird; dann Alles durcheinander ge.rührt, etwa vier und zwanzig Stunden stehen gelassen,und nun die klare braune Brühe in ein anderes gleichgroßes Faß abgegossen oder abgezapft. Jetzt koche man30 bis 40 Pfund Eichenrinde, auch, wenn man will,4 bis 5 Pfund Kampecheholzspäne einige Stunden inso vielem Wasser, daß das Ganze hinlänglich mit Was.ser bedeckt ist, läßt diese Abkochung oder Brühe in einnoch größeres Faß, als das Erstere ist, durch ein Tuchlaufen, löset an 6 Pfund Eisenvitriol (schwefelsauresEisen) in eben so vielem Wasser auf, vermischt diese letzteAuflösung mit einem Eymer kalten Wassers, gießt dasGanze zu der Eichcnbrühe, und unter fleißigem Umrüh-ren auch die Rußabkochung hinzu. Das in der Aschebefindlich gewesene Salz, welches zur Auflösung desRußes diente, und die im Vitriol befindliche Säure ver-mischen sich mit dem Wasser, und die aufgelöseten Ruß-