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Tinte.
setzen lassen, und dcn Liquor abgegossen. Hierauf 1 Lothgepulvertes Gummi Arabikum und ^ Loth Candiszuckerhinzu gethan. Man kann statt des Weinsteins auchCremorTartarinehmen. —Auf eine dritte einfacheArt. Man fülle ^ Quart-Flasche zur Hälfte mitWeinessig an, stelle das Glas in einen Topf mit Was.ser, und erhitze dasselbe nach und nach bis zum Kochen.In dieses Glas schütte man nun nach und nach so vielgepulverten destillirten Grünspan, bis sich nichts mehrdarin auflöset. Das Verhältniß des Grünspans zumEssig ist hier nicht genau auS der Ursache angegeben wor-den, weil derEssig oft stärker, oft schwächer ist; es scha-det aber nichts, wenn man auch etwas mehr Grünspanzusetzt, als der Essig aufzulösen vermag, weil man dasUnaufgelösete ein anderes Mal zu eben diesem Zweckewieder gebrauchen kann. Um nun zu verhindern, daßder in Essig reichlich aufgelösete Grünspan nicht zu Kry-stallen anschießt, sondern in flüssiger Gestalt bleibe, setztman ungefähr den sechsten bis achten Theil von so viel Ara-bischem Gummi hinzu, als man Grünspan genommenhat. — Auch 1 Unze pulvcrisirtcn Französischen Grün-span in 1 Quarte Weinessig aufgelöset, und nach dreiTagen den Liquor filtrirt; dann 4 Loth zerstoßenenAlaun, 1 Loth zerstoßenes Gummi Arabikum, und^ Loth Candiszucker hinzugethan, noch einen Tag ste-hen lassen, so ist dieTinte zum Gebrauche gut.— Manerhält auch eine schöne grüne Tinte, wenn man Indigo-tinktur mit GummiGuttae vermischt, und dazu GummiArabikum setzt. Nach der Quantität des Hinzugießcnsder blauen Tinktur zur gelben kann man die Tinte hell-oder dunkelgrün haben. VerschiedenegrüneTinten gebenauch die Auflösungen der Curcumey und der Avignons-körner mit der Jndigotinktur. Man sehe die Artikelblaue und gelbe Tinte, wo diese Extrakte angeführtworden, nach.— Man nehme im Frühlinge grüne Höh-lunderblätter, zerquetsche sie, und presse den Saft rein