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Tinte.
ben, die Herr Ast!e hergegeben hatte, schien von denübrigen gänzlich verschieden zu seyn. Es sollte eineSchrift aus dem fünfzehnten Jahrhunderte seyn; dieBuchstaben waren von der Art, die man volle dickeHand (wie die Neugvthischen) nennt, nämlich winklicht,ohne alle dünnen Züge, breit und sehr schwarz. Keinesvon den oben genannten Reagentien konnte eine sichtbareWirkung daraus hervorbringen; die meisten derselbenschienen vielmehr die Buchstaben schwärzer zu machen,weil sie wahrscheinlich die Oberfläche säuberten, und dieSäuren, die man stark in diese Buchstaben einrieb, er-hielten mit dem feuerbeständigen Laugensalze kein dunk-leres Ansehen. Nichts schien im Stande zu seyn, dieseBuchstaben anzugreifen und sie zu vertilgen, als das,was zugleich die Oberhaut des Pergaments mit hin-wegnahm, das heißt, wenn die Buchstaben verschwan-den, so bemerkte man zugleich auf dem Pergamentekleine Röllchen von einer schmutzigen Materie, worausso viel erhellt, daß das Eisen kein Bestandtheil dieserTinte gewesen seyn kann. Ihr Widerstand gegen diechemischen Auflösungsmittel, eine Art von zusammenge-backenem Wesen, das sich bei näherer Untersuchung zeigte,und an manchen Stellen ein lichter Glanz, brachtenBlagden auf die Vermuthung, daß sie in ihrer Mi-schung ein schwarzes Pulver, entweder aus Ruß, oderKohle, mit einem Oele vermischt, haben, wie unserejetzige Druckerschwärze, und so schien diese ganzeSchriftein Druck aus einem sehr alten Buche zu seyn, welcheVermuthung in der Folge mit einem größeren Stückenoch mehr bestätiget wurde. Der genannte Chemikerglaubte, daß es eine der besten Methoden sey, alte Schrif-ten wieder herzustellen, daß man phlogistisirtcs Laugcn-salz mit dem Reste des Eisenkalks oder Oxids verbände;die Menge des aus der Verbindung dieser Substanzenerhaltenen Niederschlags werde den aus dem Eisen weitübertreffen, und das Volumen des färbenden Stoffes