Tinte (Zeichen-). Tintenfaß. 163
je nachdem man damit in der Bereitung und Anwen-dung verfährt; s. Tinte (sympa thetische).
Tinte (Zeichen ), s. oben, S. 141, und zur Wäsche,S. 143.
— (Zwischen-), s. Tinte (Maler-).
Tintenack, eine Art Kupfer, welches aus China kommt,und das man für das beste unter allen Kupfcrartenhält, die aus diesem Reiche kommen. Es wurde ehemalswenig davon ausgeführt, weil die Holländer, welche denstärksten Handel damit trieben, es zu ihrem Orientali-schen Handel gebrauchten, indem sie es gegen die reichstenWaaren vertauschten. Man glaubt, daß der ehemals sobeliebte echte Chinesische Tomback daraus angefertigtwurde.
Tintenbeere, Tintenbeeren, eine Benennung verschie-dener Beeren, welche einen schwarzen Saft enthaltenund geben. Dieser Saft ist beim Ausdrücken nicht im-mer schwarz, sondern dunkelblau oder violett, indessen sogesättigct, daß man die Farbe für schwarz ansieht. Hier-her gehören: eine Art Kirschen, welche auch Stein-weichseln genannt werden, kruuus ALubaleb Lärm.;die Beeren der Rainweide oder des Hartriegels,I^Kustrum vulgäre l-inn.; die Beeren des Kreuz-dorns, kiimmnus vatliartieus I-inn. rc.rc.
Tiirtmbeerstmuch, kibsmnus vrrtk»rticu8 I,inn.; s.Kreuzbeerstrauch, Th. 49, S. 92 u. f.
Tiiitenbouteille, Tintenflasche, ein gläsernes Gefäß,welches man zum Aufbewahren der Tinte bestimmt hat.
Tintenfaß, ^.tsmontarium; Fr. Lnerier; Engl. Illli-stuull, ein Behältniß oder Gefäß, Tinte darin zumSchreiben zu halten und aufzubewahren, das heißt, umsie daraus gleich zum Schreiben mit der Feder zu ge-brauchen. Diese Gefäße haben verschiedene Gestalten,und bestehen aus Holz, Glas, Porzellan, Steingut,Fayance, Sanitätsgut, Bley, Silber und andern Me-tallen. Die hölzernen Tintenfässer kommen in den Ge-
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