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Tintenfaß.
ander«, unten angeführten, Gebrauche aufgehoben. Manbildet aus dem Teige Tintenfässer von beliebiger FormundGröße, und während die Masse noch weich ist, machtman in die obere Decke Mehrere Löcher, und eins, grö.ßer, als die andern, in die Mitte. Das Gesäß wird nunoben rings herum mit einem Rande versehen. In diekleinen Löcher des Gefäßes steckt man die Federn, dasgroße in der Mitte, welches mit einem Stöpsel von Korkversehen wird, dient zum Eingießcn des Wassers. Wennnun diese Gefäße bereitet sind, läßt man sie im Schat-ten trocknen, oder auch an einem mäßigen Feuer, weilErsteres viel Zeit erfordert. Nach dem Trocknen nimmtman von dem zurückgebliebenen Gummiwaffer, und be-streicht damit die Oberfläche dieser Gefäße, so daß sieeinen förmlichen Glanz erhalten. Will man nun Ge-brauch von ihnen machen, so gießt man durch die großeOeffnung in der Mitte ein wcnigWaffer in das Gefäß,und läßt es einige Zeit stehen. Dann kann man eineSchrcibfeder eintauchen. Je länger das Wasser darinsteht, desto schwärzer fällt die Tinte aus. Das Ueber-flüssige gießt man sogleich wieder weg, weil es sich mitder Zeit verdickt und festsetzt, und eine zu harte Krustebilden würde, die sich schwer auflösen läßt. — Die Tin-tenfässer vonHorn werdcnTintenhorn undTin«tenstech er genannt. Die Erstem gleichen einer kleinenPulverflasche oder Büchse; sie sind schmal, und gehenpyramidenförmig in die Höhe, so, daß oben die Spitze,die Oeffnung zum Eingießen der Tinte bildet, und auchzum Eintauchen der Feder; oft haben sie auch oben mehrBreite um die Oeffnung. Sie dienen aus Reisen, indemsie sich wegen ihrer Form sehr bequem einpacken lassen,und man sie auch in die Seitentasche des Rockes steckenkann, wenn man auf Spaziergänger, rc. Gebrauch da-von machen will, um etwas auf das in die Schreibtafelgeheftete Papier rc. zu schreiben. Sie haben einen Dreh-stöpsel von Horn oder Holz. Haben sie einen bloßen