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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tintenradierpulver.

lasse fie ganz fein zerstoßen, dann mische man dazu21 Loth zerstoßenen Eisenvitriol, Loth zerstoßenesGummi Arabikum, und ^ Loth zerstoßenen Alaun.Dieses Gemisch thue man nun zusammen in einen Mör-ser, reibe es darin so fein, als möglich, und hebe es zumGebrauche in einer gut verwahrten Büchse auf. BeimGebrauche darf man nur auf etwas von diesem Pulverin einem Tintenfaffe Esstg oder Bier gießen, und eseinige Zeit auf einer warmen Stelle, z. B. auf derKochstelle des Herdes stehen lassen, während man esmehrere Male mit einem hölzernen Stöckchen umrührt,so erhält man eine schöne schwarze Tinte. Man erhältauch ein sehr gutes Tintenpulver, wenn man aus einemvon den oben angeführten Tintenrezepten Tinte bereitet,und diese so weit einkochen und dann die Einkochungabdampfen läßt, daß es eine dicke Masse wird, die, ge-trocknet und zerstoßen, ein schwarzes glänzendes Pulvergiebt, welches man in einer Büchse oder in einem fest.geklebten papiernen Beutel aufbewahren kann. Wennman nun Tinte haben will, so darf man nur dieses Pul.ver in einTintenfaß schütten, und etwas Essig oder Bierdarauf gießen, so wird es nach dem Erweichen eineschöne schwarze Farbe geben. Das Tintenpulverzum Radieren, s. R a di e rp ul v er, Th. 120,S. 389.

Tintenradierpulver, s. unter dem vorhergehenden Arti-kel. Ein Radierpulver, um frische Schriftfehier oderschwarze Tintenflecken vom Papiere wegzubringen. Manmische ein zartgeriebcnes und gut untereinander gemisch-tes Pulver von gleich viel Salpeter, Schwefel, Alaunund Bernstein, und reibe damit den Flecken vermittelsteines weichen Leinenlappens. Oder man radirt die feh.lerhafte Stelle mit einem Federmesser von der Schwärzerein, und reibt sie mit einem leinenen Lappen, woraufman gepülvertes Sandarach- oder Mastix-Harz ge-sireuct, rein, wischt dann die Stelle noch einmal mit