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Tirailleur.
man aber darunter diejenigen Leute von der Infanterie,welche dazu eingeübt sind, zerstreut (en llobnnllalle) zufechten. In der Preußischen Armee muß jeder Infante-rist tirailliren können, insbesondere ist aber bei der schwe-ren Infanterie das dritte Glied dazu bestimmt. DieFüsilier-Bataillone sind ursprünglich bloß für diesenDienst bestimmt; sie fechten aber auch in geschlossenenMassen, was aber nie die Jäger- und Schützenbatail-lone thun, nur wenn es die Noth erfordert; sie sind da-her die wahren Tirailleurs, die nur einzeln fechten, sichgewöhnlich ins Gebüsch legen, oder sonst an Orte, wosie nicht sobald gesehen oder entdeckt werden können.Der eigentliche Beruf des Tirailleurs ist das Schießenund Treffen, daher werden sie auch hierin vorzüglich ge-übt, müssen sie, wie die Schützen, nach der Scheibe schie-ßen lernen, und erhalten auf den besten Schuß Prämien,um sie zu diesem Dienste recht anzufeuern. Sie bildenin der allgemeinen Schlachtordnung der Armee dasBordertrcffen. und haben mit der Artillerie gemein-schaftlich die Obliegenheit, dem Feinde schon in dcrFerneso viel Schaden zu thun, als möglich. Avancirt die In-fanterie, so halten sich die Tirailleurs immer hundert odereinige hundert Schritte vor deren Fronte, und bleibenin beständigem Schießen. Besonders sind sie im coupir-tcn und waldigen Terrain unentbehrlich, und nur alleingeeignet, ein solches vom Feinde zu reinigen, damit cSnachher von den geschlossenen Truppen ungehindert pas-sirt werden kann. Es ist sehr schwer, debandirte oderzerstrcuete Leute, und noch dazu in einem waldigen Ter-rain, in Ordnung zu halten, weil man sie nicht gehörigübersehen kann, und daher Jeder sich selbst überlassenist. Will man also Nutzen von ihnen ziehen, so müs-sen sie nicht nur für diesen Dienst tüchtig eingeübt seyn,welches gewöhnlich nach demSignalhorne geschieht, son-dern man muß dazu auch zuverlässige und ausgesuchteLeute wählen. Der Hauptgrundsatz bei ihrer Bil-Vec. tcchn. Enc. Th. HXXXV. M