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Tkrailleur.
Lang ist, daß sich die zu einer Rotte gehörigen zweiMann auf keine Weise von einander trennen, sich im.mer aufmerksam im Auge behalten, und im Feuern ein.ander sekunderen. Der zweite Grundsatz für eine Li-nie von Tirailleurs ist, darauf zu sehen, daß sie immerin gehöriger Verbindung bleiben, und sich weder, beson.ders im freien Felde, haufenweise zusammenhalten, nochzu weit von einander abkommen. Im ersten Falle sindsie eine vom Feinde um so sicherer zu treffende Zielscheibe,anderer daraus entstehender Unordnungen nicht zu ge-denken; im letzteren Falle geben sie wohl gar Anlaß,daß derFeind durch die großen Lücke» plötzlich eindringt,welches besonders bei raschen Kavallerie-Angriffen mög-lich ist. Der dritte Grundsatz für den Tirailleur ist,nie anders, als hinter einem ihn deckenden Gegenstand,und dann mit gehöriger Ruhe und Sicherheit seinenSchuß abzugeben. Er wird hierzu fast immer einenBaum, eine Hecke, einen Graben, und wenn es auchnur eine Erderhöhung von Fuß hoch wäre, finden;selbst im freien Felde kann er großen Vortheil darausziehen, wenn er sich auf die Erde legt, und über seinenTzackot oder seine Pickelhaube hinwegschießt; nur beimraschen Vorgehen und Retiriren im freien Felde ist die-ses nicht zulässig. Da es fast unmöglich ist, ruhig undsicher zu schießen, wenn man durch anhaltendes oderübermäßiges Laufen außer Athem gekommen ist, so mußman sich des Trabens beim Tirallircn nur dann bedie-nen, wenn durch schnelle Erreichung eines Punktes einsehr wesentlicher Vortheil für das Ganze entstehenkönnte, sonst aber die Leute dazu anhalten, sich bloß imraschen Schritte zu bewegen. Dieses kann jedoch, wiegesagt, nur als Regel im Allgemeinen gelten; soll derTirailleur, als solcher in dem Augenblicke nicht mehrgebraucht werden, kommt es z. B. darauf an: dieFronte anderen nachrückenden Truppen frei zu machen,oder erfordert es die Nothwendigkeit, schnell geschlossene