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Tirailleurlinie. Tirailliren.
Massen zu bilden, so muß dieses freilich im stärkstenTrabe geschehen. Hieraus folgt nun, daß es für denTirailleur eine ganz vorzüglich nothwendige Eigenschaftist, sich geschwind in Reihe und Glieder bilden oderformiren zu können, und dieses lehrt man sie besondersauf dem Excrcierplatze im Frieden. Wird eine Tirail-leurlinie von Kavallerie angegriffen, so muß sie sich ingeschlossenen Massen zusammenschieben, auf deren äußereForm es weiter nicht ankommt, wenn sie nur von allenSeiten Vertheidigung gewähren; es ist zwar um sobesser, je größer diese Massen sind, doch muß man hier-bei auf die Nähe und Geschwindigkeit der Kavallerie,welche viermal so groß, als die derTirailleursist, Rück-sicht nehmen. — Der vierte Hauptgrund beim Ti-railliren ist, sich nie ohne Soutiens oder Unterstützungin ein Gefecht einzulassen, weil es durch diese nur alleinmöglich ist, eine zurückgeworfene Tirailleurlinie wiederzu sammeln. Man löst daher immer nur den viertenTheil der ganzen Masse auf einmal auf, der übrigeTheil hält sich als geschlossenes Souticn, nach Maaß.gäbe der Umstände und des Terrains, auf 150 Schritte,und noch weiter hinter der Tirailleurlinie. Wenn schonmehr als die Hälfte en üebancle aufgelöset werden,so muß man auch seine Soutiens durch frische Truppenzu verstärken suchen. Alle Kommandos bei den Tirail-leurs, welche wegen der weiten Entfernung nicht mitder Stimme oder durch Ordonnanzen abgemacht wer-den können, geschehen durch Signale. (RumpfsKriegswörterbuch, Bd. 2, S. -145 u. f.)
Tirailleurlinie, s. den folgenden Artikel.
Tiralliren, bei der Infanterie, in zerstreueter Ord-nung. en äebunüaclo, fechten. Es ist bis jetzt fast all-gemein angenommen, bei dieser Fechtart nur Rottenvon zwei Mann zu bilden, welche sich nie von einan-der trennen dürfen; die Entfernung der Rotten eineraufgelöseten Linie von einander, sollte aber im ganz
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